MyAid-Award für Claudia Altmann-Pospischek

Nelly Baumann (Laudatorin), Manfred Baumann (Fotograf/Laudator), Claudia Altmann-Pospischek, Amira El Sayed (Schauspielerin/überreichte den Preis), Uwe Kröger (Musicalstar/Moderator des Balls)
  • Nelly Baumann (Laudatorin), Manfred Baumann (Fotograf/Laudator), Claudia Altmann-Pospischek, Amira El Sayed (Schauspielerin/überreichte den Preis), Uwe Kröger (Musicalstar/Moderator des Balls)
  • hochgeladen von Bianca Werfring

WIENER NEUSTADT. Sei es im eigenen Blog oder in Interviews in Frauenmagazinen: Claudia Altmann-Pospischek macht kein Geheimnis aus ihrer Krankheit. Brustkrebs mit Leber- und Knochenmetastasen. "Rummms – die Diagnose im Juli 2013 saß. Sie kam aus dem Nichts und hat mir – mit damals 38 Jahren – sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggezogen", erinnert sich die Wiener Neustädterin.
Getragen von positiver Energie und ausgestattet mit jeder Menge Lebensfreude, Zähigkeit, Mut und Hoffnung, ist es ihr vorerst einmal gelungen, den Krebs in seine Schranken zu weisen. Wie lange? Altmann-Pospischek: "Mit Metastasen gilt man in der Regel als unheilbar. In meinem Fall liegt das Rückfallrisiko bei nahezu 100 Prozent. Aber es bringt nichts, heute daran zu denken, was morgen eintreten könnte. Es gilt, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Every day is an adventure."
Genau über diese positive Lebenseinstellung, aber auch die traurigen, mutlosen, ängstlichen und ernüchternden Seiten der heimtückischen Krankheit schreibt Altmann-Pospischek in ihrem Krebs-Blog "Claudia's Cancer Challenge". "Ich möchte alle Aspekte des umfangreichen Themenschwerpunkts „Metastasierter Brustkrebs“ aus meiner ganz persönlichen Sicht beleuchten – von „wie fühlt sich eine Chemo an“ bis hin zu „wie geht man mit Glatze um“. Ich will anderen Betroffenen in erster Linie Mut und Hoffnung machen, eine Diskussionsplattform bieten. Außerdem erzähle ich den LeserInnen, welche Gedanken mir durch den Kopf gehen und wie mein Krankheitsalltag aussieht. Schreiben ist Teil der Verarbeitung und Therapie für mich", verrät Altmann-Pospischek.
Und das macht sie dermaßen gut, dass sie sogar den Dancer against Cancer myAID Award im Casino Baden gewann.
Das nächste Projekt der Wiener Neustädterin: ein eigenes Buch.

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