Coronavirus-Maßnahmen in Wiener Neustadt
Rathäuser ab Montag mit massiv eingeschränktem Betrieb

Aktuelle Information der Stadt. Auch Betriebe in den Rathäusern eingeschränkt.
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Drastische Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus – Rathäuser ab Montag mit massiv eingeschränktem Betrieb, Parteienverkehr nur noch Dienstagvormittag.

WIENER NEUSTADT (Red.). Die Stadt Wiener Neustadt setzt eine weitere drastische Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus. Der Kundenverkehr in den beiden Rathäusern wird von 16. März bis 3. April massiv eingeschränkt. Dies hat sowohl für die Kunden als auch die Mitarbeiter weitreichende Auswirkungen.

Konkret bedeutet dies:

1. Kundenverkehr in den Rathäusern
Der Parteienverkehr wird auf Dienstag, von 8 bis 12 Uhr, reduziert.
Der Zutritt zu den oberen Stockwerken wird generell untersagt. Eine Ausnahme besteht nur für das Ärztezentrum im Neuen Rathaus.
Beim Eingang in die beiden Rathäuser werden Desinfektionsspender aufgestellt, sowie Ausweis- und Zutrittskontrollen durchgeführt.
Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden während der Parteienverkehrszeit in den Erdgeschossen der beiden Rathäuser erledigt. Dazu werden dort eigene Arbeitsplätze für verschiedene Abteilungen eingerichtet.
Es werden nur noch die notwendigsten Dienstleistungen angeboten. Das bedeutet zum Beispiel, dass keine Tickets, Einkaufsgutscheine oder Parkscheine mehr verkauft werden. Auch die Müllsack-Ausgabe wird eingestellt.
Außerhalb des Parteienverkehrs können natürlich jederzeit Schriftstücke oder Anträge bei den Eingängen abgegeben werden, die dann in die Fachabteilungen weitergeleitet werden.
Wichtig ist, dass ein grundsätzlicher „Regelbetrieb“ zur Aufrechterhaltung der städtischen Grundversorgung zu jeder Zeit gewährleistet bleibt.
Die Stadt Wiener Neustadt appelliert an die Bevölkerung im Sinne der Gesundheit aller, die Vorgaben zu beachten und die Behördenwege verstärkt elektronisch oder telefonisch zu erledigen. Die Telefonvermittlung unter 0 26 22 / 373 – 0 wird ab Montag verstärkt.

2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrats und der Gesellschaften
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Urlaube und Zeitausgleich-Stunden offensiv abbauen bzw. ein kurzfristig geschaffenes „Homeoffice“-Modell nutzen.
Jene Mitarbeiter, die Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren haben, erhalten bezahlten gemäß den Regelungen der österreichischen Bundesregierung Sonderurlaub, wenn sie die Betreuung zuhause nicht anderweitig bewerkstelligen können.

3. Weitere Maßnahmen
So wie im gesamten Verkehrsverbund Ost Region (VOR) werden auch die Lenker der wnsks-Busse KEINE Tickets mehr verkaufen. Zu- und Ausstieg zu den Bussen ist nur noch bei der hinteren Tür erlaubt. Tickets müssen im Vorverkauf erworben werden.
Als Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wirtschaftshofes werden auch die Arbeiten im öffentlichen Raum auf die unbedingt notwendigen Tätigkeiten (Müllentleerung, Reinigung, Wasserversorgung, etc.) eingeschränkt und laufende Straßenbaustellen unterbrochen.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt und die „Bibliothek im Zentrum“ haben ihre Schließung vorgezogen und sind seit heute, 13. März, bis voraussichtlich 15. April geschlossen. Während der Schließzeit werden ausgeliehene Medien automatisch verlängert. Weitere Infos dazu finden Sie auf www.bibliothekimzentrum.at.
Die Musikschule und die Volkshochschule der Stadt Wiener Neustadt stellen ab Montag ebenfalls ihren Lehr- und Kursbetrieb ein.
Die Turnsäle in den Schulen der Stadt werden für die Nutzung durch Sportvereine gesperrt.
Die Abfallbehandlungsanlage hat am Wochenende (ab 14.3.) nicht mehr geöffnet und nimmt Samstag/Sonntag keine individuellen Abfall-Anlieferungen mehr entgegen.

Alle weiteren Empfehlungen und Appelle bezüglich des individuellen Verhaltens (Hygienemaßnahmen, Vermeidung größerer Menschenansammlungen, Reduktion der sozialen Kontakte, etc.) bleiben natürlich vollinhaltlich aufrecht.

Wiener Neustadts Krisenstab

Autor:

Peter Zezula aus Niederösterreich

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