Schlachtfeld auf der Autobahn nach schwerem Unfall

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WIENER NEUSTADT. Zu einer dreistündigen Totalsperre der Südautobahn führte ein schwerer Verkehrsunfall Sonntagabend kurz vor der Abfahrt Wiener Neustadt- West. Fünf Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Ein Lenker wurde dabei schwerstens verletzt und schwebte in Lebensgefahr. Die Fahrbahn glich einem Schlachtfeld.

Kurz vor 20:00 Uhr meldete eine Privatperson der Feuerwehralarmzentrale einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn. Mehrere Fahrzeuge waren kurz vor der Autobahnabfahrt Wiener Neustadt- West in Fahrtrichtung Wien in einen Unfall verwickelt worden. Es war auch von Verletzten die Rede.

Innerhalb weniger Minuten rückten zwei Fahrzeuge der Feuerwehr aus. Vor Ort eingetroffen, erwartete die Einsatzkräfte ein prekäres Bild. Die Autobahn glich einem Schlachtfeld. Fahrzeugteile und Unfallwracks waren wegen der hohen Aufprallenergie über mehrere Hundert Meter verstreut. Der kurz zuvor eingetroffene Rettungsdienst versorgte bereits einen Schwerverletzten, welcher von einem Ersthelfer aus dem Wrack gerettet wurde.

Von den Besatzungen zweier Rettungswägen und einem Notarztteam mussten drei Verletzte versorgt werden. Zwei davon mussten ins Krankenhaus gebracht werden, ein Lenker schwebte laut Rettungsdienst in Lebensgefahr.

Aufgrund der Komplexität des Unfalles war eine detaillierte Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei erforderlich. Die Fahrbahn wurde vor Ort auf den Meter genau vermessen und fotografiert. Wegen der Ausdehnung blieb der Fahrstreifen nach Wien für die gesamte Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau.

Die Feuerwehr Wiener Neustadt unterstützte anfangs den Rettungsdienst bei der Versorgung des Schwerstverletzten. Anschließend wurde von der Feuerwehr die Exekutive bei der Unfallursachenerhebung unterstützt und nach der Freigabe die Fahrzeugbergungen durchgeführt. Den Abtransport übernahm ein Privatunternehmen. Ein Pkw wurde zwecks Beweissicherungsmaßnahmen durch die Polizei sichergestellt.

Nachdem die Fahrbahn noch durch die ASFINAG gereinigt wurde, konnte die Totalsperre kurz nach 23.00 Uhr wieder aufgelöst werden.

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