Studierende der FH Wiener Neustadt zu Besuch im Logistikzentrum

An- und Auslieferungsbereich: die Studierenden mit Gerhard Secco, Lagerleiter Materialwirtschaft im Logistikzentrum.
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  • Foto: LKWN
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Im Rahmen der Weiterbildung Basales & Mittleres Pflegemanagement hatten Studierende kürzlich die Möglichkeit, eines der beiden Herzstücke der niederösterreichischen Gesundheitsversorgung kennenzulernen.
WIENER NEUSTADT. Mit den beiden niederösterreichischen Logistikzentren Wiener Neustadt und St. Pölten werden alle Landes- und Universitätskliniken sowie Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren mit Verbrauchsgütern und Medikamenten versorgt.
„Auf einer Fläche von über 7.000 Quadratmetern finden sich im Logistikzentrum (LZ) Wr. Neustadt die drei großen Bereiche Lager Apotheke und Materialwirtschaft, die Produktionsapotheke und die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP)“, erklärt der interimistische Leiter des LZ, Markus Greiner. „Ich finde es wichtig, dass künftige Führungskräfte aus dem Pflegebereich vorort sehen, wie beispielsweise Medikamente hergestellt oder verpackt, OP-Materialien aufbereitet oder Güter für den täglichen Gebrauch gelagert werden“, so Greiner weiter.

Aufschlussreicher Rundgang

Begonnen hat der Rundgang im LZ in den Lagerbereichen der Materialwirtschaft und der Apotheke. Hier wurden Wareneingangs- und ausgangsbereich, die Hochregallager aber auch spezielle Apothekenlagerbereiche wie das Suchtgiftlager besichtigt. „Sehr spannend war das Apothekenlager“, so die Studierenden einhellig, „denn zu sehen, welche hochmodernen Prozesse und Gerätschaften dafür sorgen, dass unsere Patientinnen und Patienten in den Häusern ihre Medikamente erhalten, schafft tatsächlich mehr Verständnis!“.

Nicht live besichtigt werden kann die Produktionsapotheke, da diese nur unter strengsten Sicherheits- und Hygienevorkehrungen betreten werden darf. Sie bildet das medizinisch- technische Herzstück des Logistikzentrums, in dem an hochmodernen Werkbänken spezielle Arzneimittel hergestellt werden.
„Ein weiteres Highlight am Ende war auf jeden Fall die Besichtigung der AEMP“, erinnert sich
Sandra Ribits-Perner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule. „Unreine
Instrumente, die nach händischer Vorreinigung einem vollautomatisierten Reinigungsprozess unterzogen, professionell gewartet und zu passenden OP-Sets zusammengestellt und sterilisiert werden, bis sie wieder im Klinikum landen. Das ist ein Prozess, der wirklich spannend zu beobachten ist.“

Beeindruckende Zahlen aus dem LZ Wiener Neustadt

Alleine im letzten Transportjahr 2020 wurden Güter mit einem Gesamtgewicht von über zwei Millionen Kilogramm mittels 7.900 LKW-Transporten ausgeliefert. In der Produktionsapotheke wurden rund 20.000 Zytostatika (Arzneimittel speziell zur Krebsbekämpfung) patientenindividuell zubereitet und fast 170.000 Sterilgüter haben die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte Richtung Landes- und Universitätskliniken verlassen.

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