Trotz Winterruhe der Pechbäume ist am Pecherpfad Hölles auch jetzt viel für Naturliebhaber los.

Der Buntspecht nähert sich zögernd.
  • Der Buntspecht nähert sich zögernd.
  • Foto: Limberger
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Während bei der von BirdLife Österreich durchgeführten 11. bundesweiten Vogelzählaktion(1. Jänner-Wochenende) die Gesamtzahl der Kleinvögel zurückging, ist am Pecherpfad Hölles durch das vor sieben Jahren begonnene Vogelschutzprojekt ein weiterer Anstieg auf die vierfache Zahl seit Beginn zu verzeichnen.

MATZENDORF-HÖLLES. Vor zwei Jahren hatte sich durch gezieltes Anbringen und Befüllen von Futterhäuschen von Dezember bis März, der Bestand bereits verdreifacht. „Das freut uns besonders, da ja zum Start 2013 am Waldrand fast keine Vögel mehr anzutreffen waren“, sagt Pecherpfad-Projektleiter Ernst Schagl.

Österreichweit hat ja heuer bei der 11. Vogelzählung der Gesamtbestand abgenommen, bei einigen Arten wie z.B. beim Grünfink ist die Lage „besorgniserrend“, so Birdlife Österreich. Auch der Bestand an Eichelhäher hat sich landesweit verringert: Konnten am Pecherpfad noch vor zwei Jahren zwei gesichtet werden, so war es heuer nur noch eine. Auch die Amseln waren vor einigen Jahren durch ein Virus fast vollständig verschwunden: Jetzt konnten bei der Zählung wieder zwei am Waldrand gesichtet werden. Dazu kommen etwa ein Buntspecht und ein Kleiber.

Kohlmeise am Vormarsch

Die Kohlmeise ist so wie bundesweit auch hier auf dem Vormarsch (sie stellt die größte Zahl der Vögel): Mehr als zehn konnten zeitig am Morgen gleichzeitig bei der Futterstelle beobachtet werden.
Die Zählung gibt auch einen Einblick darauf, wie sich der Klimawandel auf den Vogelbestand auswirkt.
Abseits der Vogelzählung erfreulich: An den Futterhäuschen konnten auch zwei Eichkätzchen beobachtet werden, die das Futterangebot, Sonnenblumenkerne, gerade reichlich nutzen „und wir uns anfangs nicht erklären konnten, welche Arten von Kleinvögel soviele Sonnenblumenkerne fressen, weil der Spender alle 2 Tage leer war“, erklärt Schagl.
Naturinteressierte nutzen übrigens gerne mit ihren Kindern bei einem Spaziergang bevorzugt die Futterstelle beim Eingang zur Pecherkapelle links bei den Sträuchern, wo man die Kleintiere in aller Ruhe beobachten kann.

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