Jenseits-Kontaktmedium Astrid Wipfli-Rieder im Kulturzentrum Neufeld
Vortrag: Und die Toten leben doch

Handlesen, Kartenlegen mit den Lenormand-Zigeuner-Engelskarten, Astrologisches Wissen, Pendeln, seelische Wegbegleitung und Gesprächstherapie. Ildiko Karo ist auf Facebook unter "Spirituell Leben" zu finden.
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  • Handlesen, Kartenlegen mit den Lenormand-Zigeuner-Engelskarten, Astrologisches Wissen, Pendeln, seelische Wegbegleitung und Gesprächstherapie. Ildiko Karo ist auf Facebook unter "Spirituell Leben" zu finden.
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NEUFELD, BURGENLAND. Das Jenseits-Kontaktmedium Astrid Wipfli-Rieder  hatte einen Auftritt im Neufelder Kulturzentrum. Rund 100 an diesem Thema Interessierte waren als Besucher gekommen - in der Hoffnung einen Kontakt mit einem Verstorbenen herstellen zu können.
Wie immer waren meine Gefühe gemischt, obwohl ich im spirituellen Bereich tätig bin, ist ein Teil von mir realistisch geblieben. Zum Beispiel lege ich beim Kartenlegen sehr viel Wert darauf, um zu "beweisen", warum und weshalb ich bestimmte Aussagen tätige, was die Zukunft betrifft. Ich weiß, dass die Leute (dazu gehöre ich selbst auch) schwer zu überzeugen sind, was ich nachvollziehen kann. Daher bin ich mit hohen Erwartungen hingegangen.

1. Teil

In den ersten eineinhalb Stunden hat das Medium über die Seele und über das Leben im Jenseits gesprochen. Der Vortrag war sehr überzeugend, witzig und unterhaltsam. Wipfli-Rieders Erklärungen kann ich zum Teil nachvollziehen. Sie hat behauptet, dass die Seele 3- bis 400 Jahre auf der Erde bleibt, bevor sie sich reinkarniert, nachher hat sie gemeint, ein Teil der Seele bleibt, während der andere sich reinkaniert - das hat mich etwas durcheinander gebracht.

Meine Meinung

Eine Seele reinkarniert sich so oft, bis sie "ausgelernt" ist. Es gibt alte Seelen, die schon sehr viele Leben durchlebt haben. Wenn sie "ausgelernt" sind und ihr Karma, das sie immer wieder in ein neues Leben mitnehmen, aufgelöst haben, gehen sie ins Jenseits.
Unter Karma versteht man das die Form der Wiedergeburt eines Menschen bestimmende Handeln bzw. das durch früheres Handeln bedingte gegenwärtige Schicksal.

2. Teil

Nach einer dreiviertelstündigen Pause ist der Teil des Vortrages gekommen, auf den viele gewartet haben. Das Medium machte einen sehr konzentrierten Eindruck, verlegte sich dann auf die von ihr aus linke Seite des Ganges, wo sie mit einer Ausnahme die ganze Zeit - rund eineinhalb Stunden - blieb. Was mich sehr positiv überrascht hat - Wipfli Rieder wusste scheinbar exakt die Namen der Verstorbenen, die Menschen im Raum, die sie aussuchte, fühlten sich sofort angesprochen. Wie gesagt, fast nur von ihr aus auf der linken Seite. Was ich seltsam empfand, dass sie bei eines verstorbenen Seele sehr lange geblieben ist und dabei über Allgemeinheiten gesprochen hat.

Beispiele: "Er will, dass du glücklich bist", "Er liebt dich sehr", "ich soll Dir schöne Grüße ausrichten von ihm", "Dich trifft keine Schuld", "Ihr seht Euch wieder, aber er will, dass Du im normalen Leben noch glücklich bist und weiterkommst", etc.

Was mir seltsam vorkam: Erklärte Wipfli-Rieder im ersten Teil noch, dass wir von einem "grobstofflichen Zustand" in einen "feinstofflichen Zustand" übergehen (d.h.: der Körper bleibt auf der Erde, spielt im Jenseits keine Rolle mehr), so hat sie im zweiten Teil die Verstorbenen doch als menschliche gestalten, die entweder mit einer Rose gekommen sind oder einen Ring am Finger gezeigt haben, beschrieben.

Fazit

Da ich die Türen zu den "ausgelernten", im Jenseits existierenden Seelen nicht aufmachen will, möchte ich auch kein falsches Fazit aus diesem Teil schließen. Im Moment bin ich noch nicht so weit, diesen Schritt zu wagen, weil ich noch genug andere Aufgaben auf der Erde habe, worauf ich mich noch mehr konzentrieren möchte. Die Seelen, die eventuell mit mir Kontakt aufnehmen wollten, würden mich ablenken von meinem alltäglichen Leben.
Im großen und ganzen war es ein guter und interessanter medialer Nachmittag mit einem symphatischen Medium, das bei den Menschen sehr gut angekommen ist.
Wenn Wipfli-Rieder damit einigen Trost und Hoffnung auf ein Wiedersehen mit einem Verstorbenen gegeben hat, würde ich den Nachmittag sogar als gelungen bezeichnen.

Autor:

Ildiko Karo aus Wiener Neustadt

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