Zuchtstute lag tot auf der Koppel

Die trächtige Stute „Princess Golden Gun“ und ihre zweijährige Tochter „Whiz Gun“ wurden vermutlich vergiftet.
  • Die trächtige Stute „Princess Golden Gun“ und ihre zweijährige Tochter „Whiz Gun“ wurden vermutlich vergiftet.
  • Foto: Dainmasa
  • hochgeladen von Doris Simhofer

KATZELSDORF (ds). Seine trächtige Turnierstute „Princess Golden Gun“ und ihre zweijährige Tochter „Whiz Gun“ sind am vergangenen Donnerstag Abend nach einem qualvollen Todeskampf verendet.
Der erfahrene Tierarzt Dr. Bernhard Samm, der mit seinem Team um das Leben der Tiere gekämpft hat: "Das Pferd sprach auf keine Therapie mehr an, wir haben alles versucht, offenbar war das Nervensystem so angegriffen, es gab keine Chance."
Der international renommierte Züchter Saad Abdou und Präsident der Austrian Quarter Horse Association. „Für uns sind damit in erster Linie drei Familienmitglieder gestorben." Wer für diesen grausamen Anschlag verantwortlich sein könnte, kann er nicht sagen, "ich möchte nach wie vor an eine Verkettung unglücklicher Zufälle glauben." Der erfahrene Pferdekenner kennt jede potenzielle "natürliche" Gefahr auf der Koppel, die bei Pferden zum Tod durch Vergiftung führen, wie etwa Eiben. Seine Koppeln werden regelmäßig nach Kräutern und Wuchs untersucht, "dass sich die Pferde auf der Koppel an Pflanzen vergiftet haben, kann man ausschließen", so der betroffene Züchter.
Für Pferdebesitzer in der Umgebung herrscht derzeit Alarmstufe Rot. Im nahen Bad Erlach hat der Reitstall vor vielen Jahren Videoüberwachung eingesetzt.
Dennoch laufen die Spekulationen auf Hochtouren. Sie reichen von Rache, Zorn, bis hin zu einem Akt aus Neid.

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