Wer in die Zukunft schaut, der muss auf das Klima achten

Bürgermeister Hans Rädler, GGR Rudolfine Rädler, GR Bärbel Stockinger, GR Andrea Engelschall, Vizebürgermeister Alois Hahn, mittlere Reihe,: GR Christian Rädler, Christoph Stelzer, GR Franz Hauck, GGR Gerhard Puffitsch, hintere Reihe: GR Reinhard Piribauer, GGR Karl Stachel, GR Harald Wrede, GGR Bernhard Treibenreif.
  • Bürgermeister Hans Rädler, GGR Rudolfine Rädler, GR Bärbel Stockinger, GR Andrea Engelschall, Vizebürgermeister Alois Hahn, mittlere Reihe,: GR Christian Rädler, Christoph Stelzer, GR Franz Hauck, GGR Gerhard Puffitsch, hintere Reihe: GR Reinhard Piribauer, GGR Karl Stachel, GR Harald Wrede, GGR Bernhard Treibenreif.

  • Foto: Gemeinde Bad Erlach
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Wetterextreme der letzten Jahre zeigen uns allen die Auswirkungen, die die Klimaveränderung bereits jetzt auch in Österreich hat. Öffentlichen Institutionen und politischen Gremien aller Ebenen, vor allem auch den Gemeinden, kommt hier eine große Rolle in der Vorbildwirkung, in der Bewusstseinsbildung und als Initiator klimarelevanter Projekte zu.

BAD ERLACH. Die Marktgemeinde Bad Erlach hat bereits in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen wie etwa die Einrichtung des E-Car-Sharing und Errichtung einer Stromtankstelle, die Zertifizierung als FairTrade Gemeinde, die nachhaltige Pflege öffentlichen Grünraums nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ und zuletzt auch die Öffnung eines „Kost nix Ladens“.

Weitere Beschlüsse:

  • Klima- und Umweltschutz wird bei künftigen Vorhaben besonders berücksichtigt. Beschlüsse des Gemeindevorstands und Gemeinderats werden hinsichtlich klimarelevanter Aspekte beleuchtet und bei Vorliegen solcher erläutert.
  • Der Erhalt, die Pflege und der nachhaltige Ausbau öffentlicher Grünflächen und des Baumbestandes im Gemeindegebiet sollen im Fokus der Klimaschutzpolitik der Gemeinde stehen. Unterstützt werden sollen auch privat initiierte Pflanzaktionen.
  • Die Evaluierung der Energiebilanz gemeindeeigener Gebäude soll Einsparungspotentiale aufzeigen und Umsetzungsmöglichkeiten für konkrete Maßnahmen wie thermische Sanierung und erneuerbare Energiesysteme werden geprüft.
  • Bewusstseinsbildung und Information der Bevölkerung werden durch Artikel in den gemeindeeigenen Medien, durch Vorträge und Veranstaltungen laufend betrieben.
  • Um Anreize für Privathaushalte zu schaffen werden Förderungen und Maßnahmen zur Unterstützung klimarelevanter Vorhaben ausgearbeitet und umgesetzt.
  • Die Gemeinde verzichtet künftig bei Eigenveranstaltungen auf den Einsatz von Einwegplastik und setzt die Initiative „Sauberhafte Feste“ der NÖ Umweltverbände um. Die örtlichen Vereine werden über bestehende Möglichkeiten informiert und um ihre Teilnahme im Rahmen ihrer Veranstaltungen gebeten.
  • Die Teilnahme an bestehenden relevanten Initiativen und Programmen wie etwa FairTrade, Klimabündnis und Bodenbündnis wird evaluiert und gegebenenfalls neu aufgestellt um größtmögliche Effektivität zu gewährleisten. Zudem werden weitere Programme überprüft und angestrebt wie unter anderem „EnergyChecker“ oder e5.
  • Initiativen bezüglich Mobilität und Verkehrsinfrastruktur werden ausgearbeitet. Radfahren im Ortsgebiet, sogenannte Alltagsradwege werden verbessert und beworben. Verbesserungsmöglichkeiten der Gehwegsituation im Ortsgebiet werden geprüft und CarSharing wird angeregt.
  • Regionalität im Einkauf und in der Leistungserbringung für die Gemeinde werden im Beschaffungsprozess als wichtiges Kriterium berücksichtigt.
  • Der Umweltgemeinderat erstattet dem Gemeinderat jährlich Bericht über die Einhaltung des Beschlusses und den Fortschritt der klimapolitischen Aktivitäten in der Gemeinde.
Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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