Kaiserliches Honigschlecken am Hauptplatz
Weltbienentag - ein grosser Tag für ein kleines Tier

Der Leiter der Imkerschule Warth Karl Stückler und die zwei Auszubildenden Nadine Zöchling und Katharina Eder brachten den Besuchern am Stand das Leben der Biene näher
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  • Der Leiter der Imkerschule Warth Karl Stückler und die zwei Auszubildenden Nadine Zöchling und Katharina Eder brachten den Besuchern am Stand das Leben der Biene näher
  • hochgeladen von Claudia Seidl

WIENER NEUSTADT. Bei uns im Bezirk summt und brummt es jetzt überall. Unermüdlich fliegen Bienen von Blüte zur Blüte. Bis wir den Honig auf unserem Brot haben, müssen unzählige kleine "Majas" viele Tausend Kilometer für ein Glas zurücklegen. Doch die pelzigen Tierchen können noch viel mehr: Während sie Nektar sammeln, bestäuben sie unzählige Pflanzen und sorgen so ganz nebenbei für unsere Ernährungssicherheit.

Bienensterben:

Leider ist auch im Bezirk immer noch ein Bienensterben nicht wegzuleugnen, durch die Zerstörung von Lebensräumen, Monokultur und Pestizideinsatz,  kommt es zu einem stetigen Rückgang der Bienenpopulation. Da es diese Situation weltweit verbreitet ist, und um auf den dringend notwendigen Schutz aufmerksam zu machen, findet daher am 20. Mai der, von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltbienentag statt.

In Wiener Neustadt klärte die Imkerschule Warth mit einem Infostand am Hauptplatz über Bienenhaltung und Honigsproduktion auf, und stellte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Imkerei vor. Der Trend zum Imkern ist in den letzten Jahren stark gestiegen, die Grundkurse gut gebucht und das Interesse an der Bienenhaltung vorhanden.

Karl Stückler, Leiter der Imkerschule Warth: "Den Weltbienentag möchten wir nutzen, um den Wiener Neustädtern den Blick für die Bedeutung der Bienen für unsere Gesellschaft zu schärfen." "Wir erleichtern den Interessierten den Einstieg mit Basiskursen und unterstützen sie beim Aufbau einer Imkerei, und informieren sie bezüglich Förderungsmassnahmen."

Informiert hat auch der Gutshof unserer Stadt, unter der Leitung von Florian Schlögl, der den Akademiepark nachhaltig und ökologisch bewirtschaftet und dadurch den Insekten ihr Dasein erleichtert.

"Die Kaiserin lebe hoch"

Maria Theresia war diejenige, die bereits vor 250 Jahren in der Theresianischen Militärakademie den Grundstein der modernen Imkerei legte, indem sie die erste Imkerschule gründete und sogleich in der Millitärakademie die Bienenzucht als Pflichtgegenstand einführte.

Zu Ehren der Kaiserin wurde anlässlich der NÖ-Landesausstellung dieser besondere Honig von den Imkermeistern vorgestellt. Natürlich gab es auch den Honig zu kaufen, welcher von den 20 Völkern der Schule, die unter den alten Linden im Akademiepark  ihr Zuhause gefunden haben, produziert wird.

Fazit: Geht`s den Bienen gut, geht`s uns Allen gut!

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