Baumit pumpt zehn Millionen Euro in den Werksstandort Wopfing

WALDEGG. Mit einem Investitionsvolumen von knapp zehn Millionen Euro wird die Baumit GmbH – bis Ende 2017 unter dem Namen Wopfinger Baustoffindustrie bekannt – ihren Produktionsstandort Wopfing im Piestingtal erweitern. „Der Betrag fließt dort heuer vor allem in die Optimierung der Anlagen“, teilt Baumit-Geschäftsführer Georg Bursik dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. In Wopfing erzeugt das Unternehmen mit rund 450 Beschäftigten Trockenmörtel, Kalk, Zement sowie Verputze für Fassaden und Innenräume. Jedes Jahr verarbeitet Baumit eine Million Tonnen Kalkstein aus dem firmeneigenen Steinbruch.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 war insbesondere von der Übernahme der w&p Baustoffe GmbH mit Werken in Kärnten und der Steiermark geprägt. In der Baumit GmbH sind nun seit Jahresbeginn die vier Standorte Wopfing, Peggau, Wietersdorf und Klagenfurt zusammengefasst. Das Unternehmen hat 600 Mitarbeiter, von denen 40 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Wopfing tätig sind.

Für das heurige Geschäftsjahr 2018 ist Bursik optimistisch, er rechnet mit einem Umsatz von rund 210 Millionen Euro. Von der neuen Bundesregierung erwartet der Baumit-Chef freilich erkennbar mehr Engagement als bisher in Fragen nachhaltiger Energiepolitik. „Bei der thermischen Sanierung von Gebäuden muss in Österreich endlich etwas passieren“, mahnt er. Ohne wirksame thermische Sanierung mache Energiepolitik keinen Sinn.

Die Baumit GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Schmid Industrie Holding. Zu diesem in Familienbesitz stehenden Unternehmensverbund gehören auch die Firmen Austrotherm und Murexin. 2017 hat der Mischkonzern mit weltweit 6.000 Beschäftigten einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro erzielt.

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