Heimische Lebensmittel sichern Familienbetriebe & schützen die Umwelt

Stocker, Sobotka und Neumann-Hartberger: Wir brauchen mehr Sensibilität beim Einkauf.
  • Stocker, Sobotka und Neumann-Hartberger: Wir brauchen mehr Sensibilität beim Einkauf.
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  • hochgeladen von Doris Simhofer

WIENER NEUSTADT/BEZIRK. „Es ist wichtig, die Menschen beim Griff ins Regal zu sensibilisieren, damit sie zu den Produkten aus unserem Land greifen. Das ist nicht nur gut für unsere heimische Landwirtschaft, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. Global denken – aber lokal handeln – das muss unsere Devise auch beim Klimaschutz sein. Unsere Produkte haben keine langen Transportwege hinter sich und unterliegen höchsten Standards was das Tierwohl und den Einsatz von Pflanzenschutzmittel betrifft. Außerdem wird für heimische Lebensmittel kein Regenwald geopfert und dadurch die Artenvielfalt dezimiert. Wer in der Region produzierte Lebensmittel kauft, handelt im Sinne einer verantwortungsvollen Klimapolitik“, sind sich VPNÖ-Landesspitzenkandidat und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Landeslistenkandidatin und Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger einig.

Sobotka: Gutes tun auch für einen selbst

Der Nationalratspräsident betont weiters: „Wir sichern mit dem Kauf von heimischen Produkten nicht nur die landwirtschaftlichen Familienbetriebe und die Umwelt, sondern tun auch etwas Gutes für unsere eigene Gesundheit. Man tut also nicht nur etwas für sein Umfeld, sondern auch für einen selbst.“

Neumann-Hartberger: Land NÖ Vorreiter bei Herkunftsbezeichnung

Für Neumann-Hartberger, die auf der VPNÖ-Landesliste auf Platz 8 um Stimmen für Sebastian Kurz wirbt, ist das Thema "Heimische Lebensmittel" schon lange ein Anliegen: „Mit der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Fleisch, Eier, Milch, Obst und Gemüse ist schon vieles gelungen aber der Zenit noch lange nicht erreicht. Eine Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel wie zum Beispiel bei Teigwaren, Wurst und Fleischprodukten ist das nächste Ziel. Dabei geht es nicht nur um den privaten Konsumenten – wichtig wäre auch, wenn in der Gastronomie die Herkunft der Hauptzutaten freiwillig besser ausgewiesen wird. Das Land Niederösterreich hat als Vorreiter bereits die Herkunftskennzeichnung in ihren Großküchen in den Landespflegeheimen und Landeskliniken eingeführt.“

Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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