Bundesrat Martin Preineder im Gespräch zur aktuellen Lage
"Landwirt zu sein, ist sinnstiftend"

Martin Preineder vor seiner Kartoffelernte.
  • Martin Preineder vor seiner Kartoffelernte.
  • Foto: Simhofer
  • hochgeladen von Peter Zezula

Bundesrat Martin Preineder über die Versorgungssicherheit im Lande.

LANZENKIRCHEN (Bericht von Uschi Treibenreif-Laferl): Bundesrat und Landwirt Martin Preineder ist gerade am Traktor auf seinem Feld unterwegs. Anbauzeit! Derzeit wird Sommergetreide angebaut, geernet wird im Juli. Ab Mitte Mai werden Rübenhacker (zum Unkrautjäten) eingesetzt, ob bis dann genügend Saisonarbeiter zur Verfügung stehen, ist noch nicht bekannt.

Starke Nachfrage

Was jedoch fix ist, ist dass die Ab Hof-Läden so gut besucht werden wie schon lange nicht. Diese Krise ist auch eine Chance für unsere Bauern und Bäuerinnen. Preineder ist sich sicher, "dass Lebensmittel aus der Region wieder einen höheren Stellenwert bekommen und die Direktvermarktung zunehmen wird". Selbst ist er derzeit gerade damit beschäftigt, Kartoffel zu sortieren und diese an Großmärkte wie Metro, Merkur und Billa, als auch Spar zu liefern. Sorge um Preistreiberei hat er nicht. "Die Preise bleiben auch in Krisenzeiten stabil. Hamsterkäufe sind somit nicht notwendig. Hier ist die Philosophie der Zeit 'Ruhig bleiben'! ,dennoch heißt die Devise 'Vorsichtig sein!' um unser Umfeld nicht zu gefährden", so Preineder.

Versorgungssicherheit gewährleistet

Preineder sieht angesichts der Corona-Krise auch weitere Konsequenzen: „Wir werden uns Gedanken darüber machen, dass die Produktion des Grundbedarfs wieder regional bzw. wieder in Europa stattfindet."
Dem Politiker fällt auf, dass wenige Menschen unterwegs sind, und sich die Menschen auch im Bezirk Wiener Neustadt an die eingeschränkten Ausgeh-Regeln halten. Für ihn selbst ist Landwirt zu sein, aufgrund der Tatsache eine Beschäftigung zu haben, und mit der Natur zu leben , essentiell: „Generell ist eine Tätigkeit, die einem Freude bereitet, absolut sinnstiftend.“

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