Ray-X war wieder für Sie unterwe(gs)x und gab mir heute vor ca 1h ein Interview

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Liebe Unternehmerinnen, liebe Führungskräfte, liebe Leser,

langsam werde ich zu Ray's Medium, er beginnt mich nach Belieben zu benutzen um seine Mission in die Welt zu tragen und sich um eine bessere Welt für Kunden zu kümmern.

Heute fuhr Ray-X erneut auf Mission, wie er mir erzählte eigentlich ganz ungeplant.
Allerdings entwickelte sich auch diesmal eine recht schräge Situation, welche Ray zu Denken gab und ihn eher nachdenklich als erfreut stimmte.

Ein Einkauf bei einem, er nannte es Handelsriesen mit günstigen Angeboten führte für Ray zu dieser Nachdenklichkeit die ihn auch traurig machte.
Gänzlich ungeplant fuhr er laut eigener Aussage an diesem Nachmittag noch einmal weg. Eigentlich war nur das Betanken seines Vehikels geplant und danach wollte er einen Kaffee schlürfen um den aromatischen Geruch seiner Nase, und den vollmundigen Geschmack seinem Gaumen schmeicheln zu lassen.

Aus der olfaktorischen Freude und dem Gaumenkitzel wurde leider nichts, da er am Ende nicht mehr in der Laune dazu war.
Er kam am Nachmittag gegen 15 Uhr bei einer der Tankstellen im Raum Wiener Neustadt an einer der Zapfsäulen für das stinkende Ölige Zeug zum Stillstand. Schnell den Tankdeckel entriegelt und den Zapfhahn ins Loch, dann gluckerte schon das schwarze Gold direkt in das "schwarze Loch" namens Tank, der scheinbar mehr zu fassen schien als seine Geldbörse.

Ray brach daher das Tanken vorzeitig ab und begab sich zum Zwecke der Sühne ins Reich der Tankfee. Abbitte für den Spritverbrauch seines Weggefährten leistete er in Form von 50€ und wurde dabei von der Tankfee (schließlich war Sie kein Teufel) recht ordentlich behandelt. Mal abgesehen von einem kleinen Fauxpass, da ein zweiter Kunde plötzlich mitten in's Gespräch funkte und die gute Fee sich auf ihn einließ. Aber ansonsten verlief die Abzocke der Mineralölindustrie (hier kann ja keine Tankstellenbesitzer was dafür) absolut Feengerecht und fast wäre Ray geneigt gewesen, die Tanke für eine Aufnahme in die Kundenoase vorzuschlagen.

Vom Glück beseelt machte er sich von Dannen und fand auf seinem Weg weg von der (T)Dankstelle der jeder Dank gebührt eben diesen Handelsriesen den er anfangs bereits erwähnt hatte.

Irgendwie dürfte ihn sein linkes Auge gejuckt haben oder die Nase gekitzelt, jedenfalls hat er es so interpretiert, dass er diesem Schuppen einen Besuch abstatten sollte.
Also Vehikel um die Kurve geschwungen, Blinker raus, rein auf den Parkplatz und das Geschäft geentert.
Beim Schlendern durch die Reihen fand sich das ein oder andere Kleinteil für seine "Sammlung", nichts von Bedeutung allerdings.
an der Kasse eine Dame die diesen Titel nicht verdient aber jedenfalls weiblich war. Schlange stehen ist man gewohnt meinte Ray und wollte sich keineswegs deswegen aufregen. Vor ihm in der Schlange einige Mitbürger mit Migrationshintergrund und davor ein altes Ehepaar, Ray-X meinte so um die 85.
Als besagtes Ehepaar zum Zahlen drankam, wollten Sie zuerst bar bezahlen, hatten aber dann zu wenig Geld eingesteckt, so war die Bankomatkarte das Mittel der Wahl. Der Mann dieses Paares, der recht gebrechlich wirkte, war nicht in der Lage den Code einzugeben, so wurde ihm von seiner Gattin ausgeholfen.
Dadurch verzögerte sich der ganze Bezahlvorgang um einiges. Besagte Angestellte trat etwas zurück, begann sich zu drehen und zu singen (mehrere Worte die sehr deutlich Ungeduld signalisierten folgten). Dann wurde noch zur Kollegin an der zweiten Kasse der Unmut über ältere Leute kundegetan. Dies geschah in einer Weise, dass jeder in der Schlange es mitbekommen haben musste.
Ray-X war diese Situation dermaßen peinlich und unangenehm, dass er sogar kurz überlegte den Geschäftsführer zu verlangen.
Liebe Leserinnen, ist es in dieser leider viel zu hektischen, stressigen und "unmenschlichen" Konsumwelt wirklich schon so weit, dass wir nicht einmal in der Lage sind, der Generation unserer Groß- und Urgroßeltern Respekt und Geduld entgegenzubringen?

Ich persönlich, als Verkäufer, Trainer, Coach und Buch Autor denke, dass gerade diese Zielgruppe der Generation 70+ mehr als genug Geld in den diversen Geschäften lässt und die vernachlässigste Zielgruppe überhaupt ist.
Seit sich die Welt auf 50+ (das reicht aber nur bis 60- und nicht darüberhinaus) eingeschworen hat, lässt man diese Kundengruppe links liegen und bringt ihr nicht die notwendige Aufmerksamkeit entgegen.

Ray-X stimmte diese Situation so nachdenklich und auch traurig, dass er fand, so ein(e) Verkäuferin hat nichts im Verkauf zu suchen. Ein klarer Fall von Service Wüste, hier ist die Kundenoase bestenfalls eine Fata Morgana.

Da Ray wirklich sehr enttäuscht war, spülte er seinen Ärger mit einem kleinen Bier hinunter, aber die Nachdenklichkeit blieb.

Liebe Leserinnen wie stehen Sie dazu?
Liebe Unternehmerinnen und Führungskräfte, haben Sie schon versucht Ihren Mitarbeitern die Bibel für Verkäufer und Führungskräfte näherzubringen?

Anleitung zur Kundenunzufriedenheit kann Ihnen beim Nachdenken helfen, kann Sie zum Schmunzeln bringen und hilft vielleicht Ihre Servicewüste in eine Kundenoase zu verwandeln. Vielleicht besucht ja Ray-X genau eine Ihrer Filialen oder wollen Sie Ihn für Ihr Unternehmen buchen?

Gerne leite ich Ihre Anfragen an Ihn weiter.

Herzlichst Ihr Christian Derflinger

Autor:

Christian Derflinger aus Wiener Neustadt

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