31.05.2017, 20:34 Uhr

WALLFAHRTSORT MARIAHILF ZU GUTENSTEIN - Eines der bedeutendsten Wallfahrtstätte Niederösterreichs

Wallfahrtskirche Mariahilf zu Gutenstein.
Gutenstein: Wallfahrtskirche Mariahilf zu Gutenstein | Die Gnadenstätte Mariahilf zu Gutenstein zählt neben Maria Dreieichen, Maria Taferl und Sonntagsberg zu den bedeutendsten des Landes Niederösterreich.

Die Gründung der Wallfahrtsstätte

Sebastian Schlager, Hammerschmied in Gutenstein, hatte 1661 siebenmal eine Erscheinung. Darin verlangte die Muttergottes, er möge ihr Bildnis malen lassen und im Walde Buchschachen aufhängen. Er machte sich daher auf den Weg nach Mariazell in der Steiermark und brachte von dort ein Bild der Gnadenstatue mit, dass er an einer Buche anheftete.

Das Bild geriet mehrmals in Vergessenheit, bis sich im Sommer 1665 „Maria im Buchschachen“ als gnadenbringend erwies. Viele Gläubige folgten dem Ruf der Wundertätigkeit und erhielten Erhörung ihrer Bitten. Da sich Wachsopfer und Geldspenden mehrten, konnte unter dem Gnadenbaum eine hölzerne Kapelle erbaut werden. Mit bischöflicher Erlaubnis las der Pfarrer von Baden am 27. Mai 1668 hier die erste heilige Messe. 1672 berief Johann Balthasar Graf von Hoyos den Servitenorden zur Betreuung des Wallfahrtsortes und ließ eine Kirche und ein Kloster erbauen.

Ernst Graf Hoyos und seine Familie stehen der Wallfahrtskirche sehr nahe

1708 brannte die Kirche ab. Graf Philipp Josef Innozenz konnte 1724 den Wiederaufbau und die Vergrößerung des Klosters abschließen. Ernst Graf Hoyos und seine Familie stehen auch heute noch der Wallfahrtskirche und dem Servitenkloster besonders nahe. In großzügiger Weise dienen sie dem Fortbestand der Sakrallandschaft, indem sie und andere Grundbesitzer den Pilgern und Touristen die Benützung der Wege durch den Religiösen Landschaftsgarten gestatten.
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 31.05.2017 | 23:58   Melden
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