13.11.2017, 12:04 Uhr

10 Millionen aus Bahnoffensive für Wiener Neustadt

WIENER NEUSTADT/BEZIRK. Moderne Bahnhöfe und Haltestellen sowie die Ausbau der Park and Ride-Plätze: Bis zum Jahr 2022 investiert Land, Bund und ÖBB im Zuge Bahn-Infrastrukturpaket für Niederösterreich 3,3 Milliarden Euro in Straße und Schiene.
"Wir werden massiv in die Attraktivierung der Bahnhöfe und Haltestellen in Niederösterreich investieren. Bisher sind bereits 34 Bahnhöfe adaptiert bzw. neu errichtet worden. Ab 2018 werden wie insgesamt 112 Bahnhöfe und Haltestelle modernisieren – 31 davon unmittelbar und 81 mittelfristig bis 2030. Dabei gehe es vor allem um neue Bahnsteige, neue Wartebereiche und Adaptierungen in Richtung Barrierefreiheit", informiert Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner.
An die 10 Millionen Euro fallen da auch für den Bezirk Wiener Neustadt ab. Der teuerste Brocken 4,94 Millionen Für den Bahnhof Ebenfurth. Hier werden zwei Mittelbahnsteigen inkl. Bahnsteigdächern und Wartekojen, Personentunnels, ein Blindenleitsystems sowie drei drei Aufzüge neu errichtet. Zusätzlich wird auch der der Zugang zum Vorplatz bis zu den Bahnsteigen barrierefrei.
Nicht ganz so umfangreich sind die Arbeiten am Bahnhof Obereggendorf. Hier werden um 1,7 Millionen der Inselbahnsteig und die Bahnsteigausstattung adaptiert.
Eine "Großbaustelle" dürfte ab 2020 der Bahnhof Bad Erlach werden. Eine halbe Million fließt 2021 in die Neuerrichtung eines Mittelbahnsteiges inkl. einer geschlossenen Wartekoje, eines Bahnsteigdaches light, die Adaptierung der Bahnsteigausstattung, die Errichtung eines Blindenleitsystems und die Herstellung der Barrierefreiheit. Schon 2020 geht die neue Park & Ride-Anlage mit 125 neuen Stellplätzen und die Bike & Ride-Anlage mit 50 neuen Stellplätzen in Betrieb. Kostenpunkt: 790.000 Euro.
Mehr Platz für Autos und Fahrräder gibt es a 2019 am Bahnhof Obereggendorf: 20 neue Stellplätze für PKW und 40 für Räder. Neue Bahnsteige und Barrierefreiheit sind in Brunn am Schneeberg und in Winzendorf geplant.
Auch bei den Strecken tut sich etwas. Auf der Puchbergerbahn zwischen Wr. Neustadt und Puchberg  werden Langsamfahrtstellen eingerichtet, die Bahnhofe modernisiert und die Geschwindigkeit für kürzere Fahrzeiten geändert. Ähnlich bei der inneren und äußerden Aspangbahn. Zwischen Wien und Felixdorf steht der Ausbau der Bahnhöfe, die Fahrzeitverkürzung, Prüfung der Elektrifizierung und Einbindung ins Wiener S-Bahnnetz von Wiener Neustadt bis Friedberg die Prüfung Kapazitätsausweitung für Taktverdichtung auf dem Programm.
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