13.11.2017, 10:08 Uhr

Marokkanische Polizei übt im Tritolwerk

Internationaler Test von Rotkreuz-Suchhundeteams für Erdbebeneinsätze


EGGENDORF. Von 10. bis 12. November stellen sich 14 Rotkreuz-Suchhunde-Teams aus Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol sowie vier Teams der Polizei von Marokko dem „Mission Readiness Test“ – der Überprüfung für den Auslandseinsatz. Bei dieser Prüfung müssen die Hundeführer/innen und ihre Vierbeiner auf dem Übungsgelände des Bundesheers bei Wiener Neustadt – dem „Tritolwerk“ ihre Fähigkeiten unter erschwerten Bedingungen und nach internationalen Richtlinien unter Beweis stellen.

„Die Suchhunde-Einheiten der Polizei von Marokko werden schon seit rund zwei Jahren unter anderem durch unsere Rotkreuz-Suchhunde-Ausbildner trainiert“, erläutert Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Dass heute vier Teams auch an dieser wirklich herausfordernden Überprüfung teilnehmen, ist sowohl dem intensiven Training der Marokkaner aber auch dem Einsatz unseres Bundeskommandanten Erwin Schume zu verdanken. Es hat dazu schon mehrere Treffen und Trainingseinheiten sowohl in Österreich als auch in Marokko gegeben.“
 
„Intensives Training ist der Schlüssel zur Teilnahme an Einsätzen, doch bis dahin ist es ein langer Weg. Rund zwei bis drei Jahre dauert die Ausbildung eines jungen Hundes“, erklärt Hugo Karner, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Ist das Team einsatzbereit, geht es dennoch mit kontinuierlichem Training weiter – regelmäßig zwei bis drei Mal pro Woche. Diese Prüfung heute ist eine der schwierigsten überhaupt, denn damit Qualifizieren sich Rotkreuz-Mitarbeiter/in und Hund für den Auslandseinsatz.“
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