14.12.2017, 12:14 Uhr

Motorschaden statt Sieg für Reiterer

WIENER NEUSTADT. Nach dem Sieg beim Grand Prix von Dubai legte Kevin Reiterer seine Messlatte für den Kings Cup hoch. Zu Recht. Der Fischauer gewann gleich im ersten Lauf den Start und fuhr mit seinem neuen Ski der Konkurrenz davon. Mit mehr als einer halben Runde Vorsprung fuhren Jeremy Poret (FRA) und Reiterer ihr eigenes Rennen. Doch plötzlich ein Leistungsverlust bei dem Gefährt Reiterers. Wenige Meter vor dem Ziel starb der Motor ab. Der Bad Fischauer musste den Sieg an seinen Konkurrenten Poret übergeben.
“Eine mechanischer Fehlschlag…. Ein einfacher Kühlschlauch der sich löste und das Wasser direkt in den Motorraum pumpte. Ich wusste was los war aber hoffte das Rennen noch beenden zu können. Der Plan ging nicht auf und den Ski konnte ich gerade noch vor dem Sinken retten. Für den Rest des Wochenendes wollten wir keine Risiken mehr eingehen, da das elektrische System mit Salzwasser in Verbindung kam und es jeder Zeit zu einem Defekt führen hätte können. Ich war somit auf einem Ski unterwegs, welchen ich zuvor noch nie gefahren bin und welcher kaum technischer Modifikationen vorwies.“ erklärte ein tief bestürzter Rennfahrer.

Auf richtigem Weg

In das zweite Moto ging Reiterer mit einem Zusammenstoß am Start und somit einem 16. Platz. Der junge Sportler machte schnell Positionen gut und kämpfte sich bis zum sechsten Platz vor.
Mit der Hälfte der Rennen gefahren und einem derzeitigen neunten Gesamtplatz, fragte man sich wie viel noch herauszuholen wäre? Einen soliden dritten Platz und einem atemberaubenden Kev-Performance und Sieg im letzten Lauf fuhr Kevin noch auf den vierten Platz vor. Jeremy Poret konnte sich zum zweiten Jahr in Folge den Titel sichern.
“Jap, es ist frustrierend zu wissen, dass man den Speed fahren kann, Läufe gewinnt und dann so viele Punkte durch ein DNF verliert. Nichtsdestotrotz, hatte ich ein Lächeln unterm Helm und gab mein Bestes. Wir befinden uns definitiv am richtigen Weg. Das ist Rennfahren und es wird uns nicht aufhalten uns stetig weiterzuentwickeln.“ sagt der Sportwissenschaftler.
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