23.10.2016, 10:43 Uhr

Stolpersteine zum Gedenken

v. l. n. r.: Dr. Werner Sulzgruber, ), Dr. Brigitte Bailer, GR Evamaria Sluka-Grabner, Dr. Anton Blaha. (Foto: Kreska)

Bericht und Foto von Karl Kreska.

Seit 2010 gedenkt man in Wiener Neustadt mit so genannten „Stolpersteinen“, einem Kunstprojekt des Künstlers Gunter Demnig, das von der „Aktion Mitmensch“, der Straßenzeitung „Eibisch-Zuckerl“ und einigen engagierten Personen mit Unterstützung der Stadt durchgeführt wird, den Opfern des NS-Regimes. Mit den Stolpersteinen gibt man einigen der unzähligen Ermordeten ihre Identität wieder. Von 2010 bis 2016 wurden für 109 Opfer an 54 verschiedenen Stellen Stolpersteine verlegt.
Vergangene Woche wurde im Stadtmuseum eine Ausstellung eröffnet, die einen Überblick über die bisher geleistete Arbeit gibt. Bei der Eröffnung lauschten die rund 120 Besucher Kurzvorträgen von Dr. Werner Sulzgruber (jüdische Opfer), Dr. Brigitte Bailer (politische Opfer und "Zigeuner") und Dr. Anton Blaha ("Euthanasie"). Eröffnet wurde die Ausstellung von GR Evamaria Sluka-Grabner. Durch die Veranstaltung führte Natasha Macheiner. die musikalische Umrahmung mit Klezmermusik erfolgte durch Maria Salamon und Hannes Laszakowitsch.
Unter den Gästen befanden sich auch NR Tanja Windbüchler Souschill, NR i. R. Franz Stocker und LR i. R. Traude Votruba.
Die Ausstellung ist bis 29. Jänner geöffnet.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.