04.10.2017, 10:56 Uhr

Tägliche Turnstunde bewegt Wiener Neustadt

Turnen an NNÖMS für Wirtschaft und Technik: Patrick Michel, Osman Kilicaslan, Emina Nuhamovic, Lars Huber und Direktorin Karin Kaiser
WIENER NEUSTADT. Ein glattes "Sehr gut" gibt es für zehn Wiener Neustädter Schulen. Zumindest in Leibeserziehung. Sie setzen seit Schulstart auf die ‚Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit'.

Organisatorische Mühe

Doch der Weg zur Eins war für die LLS im Föhrenwald, Volksschule Waldschule, ASP Wiener Neustadt, Volksschule Rudolf Scheicher, Volksschule Bgm. Barwitzius, Sport-Volksschule Otto Glöckel, Bundesrealgymansium Zehnergasse, Bilingual Junior-Highschool, Neue Mittelschule für Wirtschaft und Technik sowie neue Mittelschule Europaschule steinig. Die Planung der täglichen Turnstunde stellte die Direktoren vor organisatorische Herausforderungen. "Die Koordination mit den Bewegungscoaches ist nicht ganz einfach", bringt es Michael Dollischal, Direktor der Bilingual Junior-Highschool, auf den Punkt.
Doch die Mühe lohnt sich. "Die Jugendlichen freuen sich auf jede weitere Bewegungseinheit in der Schule. Der Spaß kommt auf keinen Fall zu kurz. Die Schüler haben große Freude daran. Dazu fördert die tägliche Turnstunde am Vormittagsunterricht die Lernleistung der Jugendlichen, bietet Abwechslung im Schulalltag, macht Spaß, hat einen positiven Aspekt für Gesundheit und Selbstwert und motiviert, Sport in der Freizeit auszuüben", weiß Karin Kaiser, Direktorin Neue Mittelschule für Wirtschaft und Technik, nur Positives zu berichten. Immerhin machen neun von 12 Klassen mit.

Von Coaches begeistert

In der Rudolf-Scheicher-Volksschule machen zwei Klassen mit. "Der Beginn war schwierig", so Direktorin Sandra Reich, "aber jetzt kommt bald die Zeit zum Ausbauen." Begeistert zeigt sie sich von den "sehr fleißigen Coaches".
"Die Turnstunden werden von den Kindern mit Begeisterung angenommen", freut sich Dir. Ariane Schwarz von der Otto-Glöckel-Schule, wo eine Frau als Coach fungiert.
In der Europaschule wird Sport ohnehin groß geschrieben, die 1. und 2. Klassen sind beim Programm dabei, zwei Klassen der 3. Schulstufe sind ebenfalls beteiligt. Dort kam es anfangs zu Problemen in der Koordination. "Zeitlich geht es sich oft erst ab der 7. Stunde aus", erklärt Direktor Alfred Waldherr, im Idealfall könne man aber sicher noch die Stundentafel etwas durchforsten. ÖVP-Vorturner des Landes, Direktor Werner Schwarz, Sportgymnasium Zehnergasse: "Es war ganz schwierig zu Beginn, da unsere Schüler ja auch in Vereinen aktiv sind." Mittlerweile hat man die 17 teilnehmenden Klassen gut koordiniert. "Die Coaches sind fleißig und brav", so Schwarz.
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