03.11.2016, 14:55 Uhr

2.636 Unterschriften aus dem Bezirk Wiener Neustadt gegen AKW Dukovany

LAbg. Franz Rennhofer (ÖVP). (Foto: ÖVP Bezirk Wiener Neustadt)

Bezirk Wiener Neustadt (Red.). Landesrat Stephan Pernkopf und LAbg. Franz Rennhofer überwältigt von Unterstützung seitens der Bevölkerung

Anfang des Sommers kündigte man von tschechischer Seite Planungen zum Ausbau des grenznahen Atomkraftwerkes Dukovany an. Im Zuge einer ablehnenden Stellungnahme des Landes Niederösterreich, initiierte Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf auch eine niederösterreichweite Bürgerbeteiligungs-Aktion, die von mehr als 63.000 Personen unterstützt wurde und damit ein klares Bekenntnis gegen die Atomkraft darstellt.

Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und LAbg. Franz Rennhofer bedanken sich für die breite Unterstützung aus dem Bezirk Wiener Neustadt und versprechen den Druck auf die tschechische Regierung weiter aufrecht zu erhalten: „Dieses beeindruckende Signal aus der Bevölkerung empfinde ich als klaren Auftrag an die Niederösterreichische Landesregierung weiter gegen die AKW-Ausbaupläne Tschechiens vorzugehen.“ Neben dem allgemeinen Sicherheitsrisiko, das von der Atomkraft ausgeht, gibt es „massive Bedenken von Seiten des Landes Niederösterreich hinsichtlich fehlender Sicherheitsreserven bei Erdbeben, die in europäischen Stress-Tests nach Fukushima festgestellt worden sind“, so Umwelt-Landesrat Pernkopf weiter.
Auch LAbg. Rennhofer ist stolz auf die großartige Unterstützung aus dem: „Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Unterschriftensammlung ebenso beteiligt wie Vereine, Pfarren und Gemeinden. Allen von ihnen sind wir für dieses eindeutige Signal zum Dank verpflichtet.“

Als aktuell Vorsitzender der Landesumweltreferentenkonferenz hat Landesrat Pernkopf auch einen einstimmigen Beschluss aller österreichischen Umweltlandesräte herbeigeführt, wonach jene europäischen Länder, die weiter auf die Atomkraft setzen, keine EU-Regionalfördermittel mehr erhalten sollen. „Hier ist die Bundesregierung mit Bundeskanzler Kern an der Spitze gefordert, Druck zu machen“, so Pernkopf.
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