28.01.2018, 17:18 Uhr

ÖVP bleibt Nummer eins im Bezirk Wiener Neustadt

SPÖ Platz 2, FPÖ Platz 3

BEZIRK. Auch wenn man verloren hat, ist die ÖVP mit Johanna Mikl-Leitner die klare Nummer eins im Bezirk Wiener Neustadt.





48,67 Prozent der Stimmen (-3,84 Prozent) gingen an die Schwarzen. Bis zu 10 Prozent Minus hieß es da in Wöllersdorf-Steinabrückl (-10,42 Prozent), Eggendorf (-9,67 Prozent), Felixdorf (-9,41 Prozent). Sogar im der Heimatgemeinde von Bezirksspitzenkandidat Franz Rennhofer stand ein Minus. Hier haben die Schwarzen 4,68 Prozent verloren. Trotzdem hält man in Lichtenegg noch immer bei unglaublichen 75,32 Prozent. Prinzipiell schaffte es die ÖVP in zehn Orten des Bezirk auf über 60 Prozent.

Zugelegt hat die FPÖ. Und zwar kräftig - trotz der NS-Liedercausa rund um Udo Landbauer. Ein Plus von 9,50 Prozent. Derzeit hält man bei 17,65 Prozent. In keiner der 36 Gemeinden stand ein Minus davor. Ganz im Gegenteil. Zugewinne wohin man schaut. 12,43 Prozent Plus gab es in Theresienfeld, 12,27 Prozent Plus in Eggendorf.

In zwölf Gemeinden (Bad Schönau, Bromberg, Hochneukirchen-Gschaidt, Hohe Wand, Hollenthon, Kirchschlag, Krumbach, Lichtenegg, Muggendorf, Rohr im Gebirge, Weikersdorf, Wiesmath) überholte man sie SPÖ und sicherte sich Platz zwei. Entsprechend groß die Freude bei der FPÖ: Philipp Gerstenmayer hat den Wahlkampf im Bezirk und auch teilweise in der Stadt Wiener Neustadt mitgetragen: „Wenn es so bleibt: sensationell! Die gebündelte mediale Schlammschlacht gegen Landbauer hat die Wähler nicht abgeschreckt. Danke an alle, die in den vergangenen Wochen so viel für uns unterwegs waren.“

Ebenfalls auf der "Gewinnerseite". Die SPÖ. Sie kam im Bezirk auf 25,08 Prozent (+ 2,97 Prozent). Gerade mal in Bromberg büßten die Roten Prozent ein(-1,57 Prozent) Sonst durchwegs Zugewinne. Besonders gut verkauft hat man sich in Eggendorf (+10,91 Proztent), Theresienfeld (+9,12 Prozent) und Felixdorf (+8,18 Prozent).

Die Grünen verlieren 1,50 Prozent und halten bei 4,25 Prozent. Gerade mal in der Gemeine Muggendorf holten die Grünen 1,51 Prozent mehr.
Gewinner sind auch die NEOS. Sie schaffen 4,35 Prozent.


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