14.01.2018, 11:31 Uhr

Radweg am "Wiener Neustädter Kanal" soll bis Wien führen

(Foto: Wikipedia)

Bezirke Wr. Neustadt, Baden, Mödling, Wien (Red).-

Unter Führung von Landtagsabgeordnetem Christoph Kainz, Bürgermeister von Pfaffstätten und Aufsichtsrat der Wienerwald Tourismus GmbH, beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft zurzeit mit der Revitalisierung des Wiener Neustädter Kanals (WNK), um ihn zu einem lohnenden Ausflugsziel zu machen. Ein wichtiges Vorhaben dabei: Der Radweg, der entlang der im 19. Jahrhundert gebauten künstlichen Wasserstraße verläuft, soll im Zusammenhang mit der bevorstehenden NÖ Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt zu einer touristischen Attraktion aufgewertet werden.

„Wir wollen den WNK-Radweg besser an das Radwegenetz der Bezirke im Süden Wiens, Liesing und Favoriten, anbinden“, kündigt Kainz im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst an. Zwar gebe es schon jetzt via Inzersdorf, Vösendorf und Biedermannsdorf einen Strampelpfad zwischen der Bundeshauptstadt und dem WNK, „aber der ließe sich verbessern. Uns schwebt eine Verlängerung des Radwegs bis zur neuen Endstation der U-Bahnlinie U1 in Oberlaa vor.“ Dort könnte für die Freizeitradler ein attraktiver Umsteigeknoten entstehen. Kainz will diesbezüglich mit der Stadt Wien Gespräche aufnehmen.

Nach den Vorstellungen des ARGE-Sprechers soll auch das Leihrad-System nextbike, das derzeit in 73 Gemeinden an 200 Stationen rund 900 Fahrräder zum Ausborgen bereitstellt, in die Aufwertung des WNK-Radwegs miteinbezogen werden. „Kanal und Radweg verlaufen ja nahezu parallel zur Südbahnlinie. Damit ist jede Schnellbahnstation an der Strecke bis Wiener Neustadt ein idealer Zubringer“, so Kainz. (mm)
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