12.02.2018, 11:16 Uhr

Rosenmaier geht, aber bleibt doch im Landtag

Alfredo Rosenmaier

Alfredo Rosenmaier nimmt den Hut als Klubobmann der SPÖ Niederösterreich. Ihm folgt Reinhard Hundsmüller.

BEZIRK/EBENFURTH (kre). Nach der Wahl stellt auch die SPÖ Niederösterreich neu. Statt den Ebenfurther Alfredo Rosenmaier übernimmt mit Reinhard Hundsmüller ein Walpersbacher die Funktion des Klubobmannes. Die Bezirksblätter sprachen mit Alfredo Rosenmaier.
BEZIRKSBLÄTTER: Sie sind seit 2003 als Abgeordneter im NÖ Landtag, waren von 2008 bis 2013. 3. Landtagspräsident und sind danach bis zum Antritt der neuen Landesregierung Klubobmann der SPÖ. Danach werden sie von Reinhard Hundsmüller abgelöst. Schmerzt das?
Rosenmaier: „Nein, diese Ablöse schmerzt nicht, die ist schon lange besprochen, es ist klar, dass jeder neue Verantwortliche sich sein eigenes Team aussucht. Bis dahin, voraussichtlich 13. März, werde ich noch die Geschäfte des Klubobmannes weiterführen.“

Wie wird es dann weitergehen?
Rosenmaier: „Ich bin weiterhin mit einem Direktmandat im Landtag vertreten. Für mich ist das Besondere in der Politik, dass ich den Menschen dienen kann“.

Wie fanden sie den Wahlkampf?
Rosenmaier: „Franz Schnabl hat einen hervorragenden Wahlkampf geliefert. Er hatte ja die undankbare Aufgabe sich in nur wenigen Wochen der Bevölkerung vorzustellen. Das ist ihm wie die fast 40.000 Vorzugsstimmen beweisen sehr gut gelungen“.

Sie haben in Ebenfurth, wo sie seit 1996 Bürgermeister sind, ca. 3 Prozent der Stimmen verloren. Worauf führen sie das zurück?
Rosenmaier: „Wir haben auch bei der Landtagswahl wieder eine absolute Mehrheit erhalten, hatten natürlich mit dem Landestrend der FPÖ zu kämpfen sind aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.“
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