07.10.2017, 17:08 Uhr

Türkise Bilanz von Nationalrat Hans Rädler

Volle Unterstützung für Hans Rädler: LAbg. Hermann Hauer, NR Hans Rädler, LAbg. Franz Rennhofer

Eine Woche vor der Wahl lässt ÖVP-Nationalratskandidat den Wahlkampf Revue passieren und wiederholt seine Vorhaben

WIENER NEUSTADT. „Kurz und intensiv“, so bezeichnet Nationalrat Hans Rädler den bisherigen Wahlkampf und holt auch gleich zu einer Breitseite gegenüber den Konkurrenz aus. „Meine politischen Mitbewerber sind hauptsächlich in den wenigen Wochen vor der Wahl aktiv, sonst sei von ihnen bei Projekten, die die Region voranbringen, so gut wie nicht zu sehen.
Rädler, der viele seiner Visionen bereits verwirklicht hat, sieht sein Programm für die nächsten fünf Jahre durch großen Zuspruch aus allen Kreisen der Bevölkerung bestätigt.
Eines der großen Themen für Rädler ist der „Masterplan für die ländliche Region“, ein Entwicklungskonzept gegen Landflucht und für noch attraktivere und noch lebenswertere Gemeinden in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt. Damit hat Rädler wohl auch schon das Thema für die Landtagswahl vorgegeben, denn sein Masterplan fordert und fördert Anliegen, die der Landbevölkerung sehr wichtig sind. Rädler: "Zentralstellen der Bundesverwaltung sollen aufs Land verlegt werden und bringen damit jede Menge qualifizierte und krisensichere Jobs in den Süden Niederösterreichs."
Dazu plant Rädler medizinische Primärversorgung. In drei neuen Zentren sollen Fachärzte und Allgemeinmediziner unter einem Dach die ärztliche Nahversorgung sicherstellen.
Dazu setzt sich Rädler für schnelles, flächendeckendes Internet ein. "Es ist wichtig für viele Betriebe und deren Angestellte", meint der Nationalrat.
Auch die bäuerlichen Betriebe sind wichtig für Rädler: „Wir müssen die Energieversorgung mit heimischer Biomasse ausbauen, das Geld für die Erzeugung von Strom und Wärme muss im Land bleiben und nicht für den Einkauf von Öl und Gas ins Ausland überwiesen werden.“
Nichts hält Rädler von dem Bemühen einer SPÖ-Mitbewerberin, die Kreuze aus den Schulen zu entfernen. Rädler: „Es gibt ein Religionsunterrichtsgesetz. Da steht drinnen, dass in österreichischen Pflichtschulen Kreuze hängen, wenn die Mehrheit der Schüler christlichen Glauben hat.“ Rädler sieht hier die verzweifelte Suche nach einem Wahlkampf-Aufreger. Rädler: „Die Dame sollte lieber konkrete Vorschläge für die Zukunft der Region vorlegen und nicht mit absurden Diskussionsbeiträgen an die Öffentlichkeit gehen.“
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Karl Maurer aus Krems | 08.10.2017 | 14:55   Melden
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