100 Jahre Republik Österreich: Was von der Monarchie blieb

Das Heimatbuch der Gemeinde Brand-Laaben zeigt das "Gasthaus Schefbeck" im Jahr 1895.
  • Das Heimatbuch der Gemeinde Brand-Laaben zeigt das "Gasthaus Schefbeck" im Jahr 1895.
  • Foto: Erich Katzensteiner
  • hochgeladen von Michael Holzmann

REGION WIENERWALD (mh). Im Oktober 1918 waren die letzten Tage des Ersten Weltkrieges und der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Nachdem Kaiser Karl "auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften" verzichtet hatte, wurde am 12. November 1918 die Republik Deutsch-Österreich ausgerufen. Schon während der Monarchie war an der Stelle des heutigen "Landgasthof zur Linde" in der Laaben ein Gasthaus. Auf der sehr alten Fotografie aus dem Jahr 1895 hieß es "Gasthaus Schefbeck" und wurde für einen Besuch des Kaisers geschmückt. Errichtet wurde das Gebäude bereits 1591 und seit 1811 durchgehend als Gasthaus geführt. Schon 1865 soll Kaiser Franz Joseph I. auf dem Weg nach Mariazell das erste Mal eingekehrt sein. Heute wird die "Linde" von Top-Wirtin Gerti Geidel geführt und bietet in der Herbstzeit als Spezialität frisches Wild aus dem Wienerwald. "Allerdings muss sich unser Jäger Markus beeilen, denn sonst kommt ihm der Fuchs zuvor", scherzt Geidel. "Unsere vegetarischen Verführungen werden dagegen direkt von der Küchencrew im Lindengarten ‚gejagt‘, wie beispielsweise der Kürbis für die Kürbiscremesuppe oder unsere Gemüseraritäten durch eine Kooperation mit der Arche Noah."

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