Pannenhilfe
Arbö Pannenfahrt in Altlengbach

Michaela Czeland mit Tsogtsaikhan Myagmar beim Blick in den Motorraum.
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ALTLENGBACH (df) Panneneinsätze mit dem Schwerpunkt "streikende Batterie" oder "kein Weiterkommen wegen des Schnees" sind derzeit die Hauptursache der Panneneinsätze, hört man von den rund 150 ARBÖ-Technikern in Niederösterreich. Bezirksblatt-Redakteurin Daniela Fröstl war mit im ARBÖ-Einsatzfahrzeug unterwegs, um zu sehen, warum Fahrzeugbesitzer ihr Auto nicht mehr flott bekommen.

Ab zum Einsatzort

Das Einsatzgebiet vom ARBÖ Altlengbach reicht von Wolfsgraben, über Kirchstetten bis nach Asperhofen. Von der Alarmierung bis zum "Ausrücken" braucht Michael Czeland, gelernter Kfz-Techniker und Einsatzleiter, ungefähr zehn Minuten, wenn er sich gerade in der Dienststelle Altlengbach befindet. Wenn er bei einer Panne hilft, kann es natürlich etwas länger dauern bis er zum nächsten Einsatzort kommt. Doch innerhalb einer Stunde ist immer ein Techniker vor Ort.

"Augen wie ein Chamäleon"

"Ich möchte nichts anderes machen, mit Leib und Seele bin ich Mechaniker", erzählt Michael Czeland, der bereits 15 Jahre Erfahrung beim ARBÖ hat. Seine Einsätze sind für ihn immer spannend und werden nie zur Routine. Beim Reifenschaden auf der Autobahn muss er sich nicht nur ums Fahrzeug kümmern, sondern auch auf den Verkehr achten. Der Sog der vorbeifahrenden LKWs ist nicht zu unterschätzen. "Augen brauchst wie ein Chamäleon, beim Einsatz auf der Autobahn", sagte Czeland.

Motorschaden statt Batterie

Tsogtsaikhan Myagmar ruft in der Leitstelle an und meldet, dass er Starthilfe benötigt. Nora Czeland, Kundenberaterin beim ARBÖ, nimmt den Anruf entgegen und notiert die notwendigen Informationen. Keine 15 Minuten später ist Michael Czeland am Einsatzort in St. Christophen angekommen. Ein Blick in den Motorraum, Öl wird kontrolliert und es wird versucht den Motor von Tsogtsaikhan Myagmars Fahrzeug zum "Laufen" zu bringen. Der Motor startet mit lautem Knattern "unrund". Die vermeintliche Starthilfe entpuppt sich als größerer Schaden. "Nicht mehr starten und ab in die Werkstatt", erklärt Michaela Czeland dem Fahrer freundlich. Tsogtsaikhan Myagmar kümmert sich selbst um den Transport des Autos.

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