Gemeinden für den Klimaschutz

Bürgermeister Michael Göschelbauer und Amtsleiter Christian Schmölz
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Unsere Gemeinden steuern mit LEDs, E-Autos und Solaranlagen dem Klimawandel entgegen.

REGION. Klimakrise: Die Welt redet über Elektroautos, CO2-Abgabe und Steuern auf unser Schnitzel. Alles, um Energie zu sparen und unser Klima zu retten. Unsere Gemeinden im Wienerwald sind da oft schon einen Schritt weiter. Sie reden nicht, sie handeln. Immer mehr Straßenlaternen leuchten mittels LED, immer mehr Gemeindefahrzeuge sind E-Autos und immer mehr Gemeindeämter haben eine Photovoltaikanlage am Dach. Wir stellen Klima-Vorreiter im Bezirk vor.

Nicht nur davon sprechen

"Am neuen Kindergarten ist eine Photovoltaikanlage installiert, auf der NMS Laabental und dem Freibad. Beim Umbau der Volksschule wird auch eine Photovoltaikanlage installiert", informiert Michael Göschelbauer, Bürgermeister aus Altlengbach. Die Anlage für den Kindergarten wurde mit 7.000 Euro gefördert. "Wir legen Wert auf unsere Umwelt, wir reden nicht nur von Klimaschutz, sondern leben ihn bei jeder Entscheidung, die wir in der Gemeinde treffen", so Göschelbauer. Auch der neue E-Mobilitätsverein Laabental ist ein wichtiger Baustein dafür, um die CO2 Emissionen zu reduzieren. Für die Gemeinde selbst gibt es noch kein E-Fahrzeug, aber geplant ist eines für den Bauhof. Auch von den 495 Leuchtkörpern in der Gemeinde ist mittlerweile ein Drittel auf LED umgestellt. 

CO2 Verbesserung

"Bezüglich der Gemeinden im Bezirk kann ich beruhigt feststellen, dass großes Problembewusstsein herrscht. Das zeigt nicht nur der hohe Anteil an Klimabündnisgemeinden, sondern auch die Zahlen selbst", so Herbert Wandl, Obmann vom NÖ Gemeindebund. 12.000 LED-Lichtpunkte zeigen, dass zu diesem Thema finanzielle Beiträge geleistet werden. "Nicht alle Anschaffungen von E-Autos durch die Gemeinde sind seitens des Landes erfasst. Für 19 Fahrzeuge im Bezirk gab es bis jetzt die Umstiegsförderung des Landes. Weitere sieben wurden über eine gemeinsame Ausschreibung des Landes angeschafft", erklärt er. "Der tatsächliche Schlüssel zum Erfolg zur CO2-Reduktion liegt in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs", so Wandl.

Kirchstetten macht es vor

Auch die Gemeinde Kirchstetten ist ein Vorbild in Sachen Umweltschutz. Der Kindergartenbus ist ein E-Auto. Bereits 2018 wurden insgesamt 88 Straßenlampen in der Marktgemeinde Kirchstetten auf LED Technologie umgerüstet. Gefördert wurde diese Umstellung vom Land Niederösterreich mit 100 Euro pro Lichtpunkt. Außerdem sind sogenannte Seak Smart Systeme in Planung. Diesen Straßenbeleuchtung ist frequenzabhängig gesteuert und bietet gleichzeitig die Möglichkeit eines Anschlusses für Ladegeräte für E-Fahrzeuge.

Bürgermeister Michael Göschelbauer und Amtsleiter Christian Schmölz
Michael Göschelbauer Photovoltaikanlage am Sonnenkindergarten in Altlengbach
Autor:

Daniela Fröstl aus Wienerwald/Neulengbach

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