NEF-Abend: Rotkreuz-Schulung für den Großeinsatz

In der Station Triage wurden professionell geschminkte Patientendarstellerinnen und -darsteller von den Sanitäterinnen und Sanitätern begutachtet und, je nach Schweregrad der Verletzungen, in vier Behandlungsgruppen eingeteilt.
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  • In der Station Triage wurden professionell geschminkte Patientendarstellerinnen und -darsteller von den Sanitäterinnen und Sanitätern begutachtet und, je nach Schweregrad der Verletzungen, in vier Behandlungsgruppen eingeteilt.
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NEULENGBACH (sl). Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariterbundes und des Christopherus-Flugrettungsverein nahmen am 27. April am "NEF-Abend" teil. Passend zur Änderung der rotkreuz-internen Großeinsatz- und Katastrophenrichtlinien stand der Abend unter dem Motto "Großeinsatzmanagement". Organisiert wurde die Veranstaltung von der stützpunktleitenden Notärztin an der Bezirksstelle Neulengbach, Renate Barker, der Bezirksstellenkommandantin Katrin Wiesinger, dem leitenden Notfallsanitäter Michael Wölfl sowie Bezirksstellenleiterstellvertreter Daniel Rauchecker. 

Effiziente Wissensvermittlung im Stationsbetrieb

Nach einem Einführungsvortrag durch den stellvertretenden Landesrettungskommandanten Johann Kaufmann wurden im Stationsbetrieb von der Patienteneinschätzung über Einsatzführung bis zum Abtransport alle Abläufe eines Großeinsatzes realitätsnah geübt. Innerhalb von fünf Stationen zu den Themen Triage, Transport, Einsatzführung, Kommunikation und Psychosoziale Betreuung wurden möglichst effizient Inhalte zu den Richtlinien vermittelt, die Einsatzkräfte bei einem Massenanfall von Betroffenen anwenden sollen. 

Standardisierte Ausbildung für Einsatzkräfte

Renate Barker schreibt dem Schwerpunkt des Abends eine große Wichtigkeit zu: "Es wird immer wichtiger, dass Einsatzkräfte zum Thema 'Großeinsatzmanagement' bestens und umfassend ausgebildet sind. Wir wollen von der Basis aufwärts schulen, damit Ersthelferinnen und Ersthelfer wissen, was zu tun ist, wenn sie zur Einsatzstelle gelangen." Auch Elfriede Wilfinger, Landeschefärztin und Vizepräsidentin des Landesverband Niederösterreich, sieht die immer weiter fortschreitende Standardisierung der Vorschriften sehr positiv: "Damit alle Einsatzkräfte im Notfall gut zusammenspielen, sind die Ordnungen flexibel und modular aufgebaut. Ab Juni wird sich jeder Rettungssanitäter und jede Rettungssanitäterin auf dem gleichen Wissenstand befinden."

Neuer LKW für Bezirksstelle Neulengbach

Als besondere Überraschung vonseiten des Landesverbands-Präsidenten Josef Schmoll wurde der Bezirksstelle noch am selben Abend der neue LKW 67/028 feierlich überreicht. Der LKW für den Katastrophenschutz wurde durch Rotkreuz-Kurat Diakon Thomas Wallisch gesegnet. "Das neue Fahrzeug ist primar zur Verstärkung der Feldküche gedacht und macht uns in Zukunft noch mobiler.", freut sich Bezirksstellenkommandantin Katrin Wiesinger. 

Speis und Trank aus der Feldküche

Nach Absolvierung der Fortbildung waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum gemütlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch eingeladen. 

Zur Sache

Der "NEF-Abend" ist eine Fortbildungsveranstaltung, die sich rettungsdienstlichen Themen und Ausbildungsschwerpunkten widmet. Zielgruppe sind Rettungs- und Notfallsanitäterinnen aus ganz Niederösterreich.

In der Station Triage wurden professionell geschminkte Patientendarstellerinnen und -darsteller von den Sanitäterinnen und Sanitätern begutachtet und, je nach Schweregrad der Verletzungen, in vier Behandlungsgruppen eingeteilt.
Der Einführungsvortrag wurde von Johann Kaufmann gehalten.
Autor:

Sarah Loiskandl aus Herzogenburg/Traismauer

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