Pendler enttäuscht: Halbstundentakt endet noch in Tullnerbach

Pendler im Wienerwald fordern einen Halbstundentakt der Schnellbahn S50 bis Neulengbach.
  • Pendler im Wienerwald fordern einen Halbstundentakt der Schnellbahn S50 bis Neulengbach.
  • hochgeladen von Michael Holzmann

REGION WIENERWALD/NEULENGBACH (mh). Niederösterreich ist das Land der Pendler. Aktuell werden jährlich 30 Millionen Bahn- und 51 Millionen Buskilometer angeboten. Und jährlich werden es mehr. Auch im Bezirk St. Pölten steigt das Angebot im Öffi-Verkehr. Wir haben Pendler gefragt, wie zufrieden sie mit der Verbindung sind und was sie sich vom Öffi-Christkind wünschen würden.

Wienerwald muss warten

Bei allen Verbesserungen ist man an der "alten" Westbahnstrecke nicht restlos glücklich. Eine wesentliche Forderung der Pendler im Wienerwald: „Die Schnellbahn S50 soll im Halbstundentakt bis Neulengbach fahren. Derzeit endet der Halbstundentakt in Tullnerbach-Pressbaum. „Der neue Fahrplan 2017/18 weist leider keine diesbezüglichen Verbesserungen auf“, sagt Eichgrabens Vizebürgermeisterin Elisabeth Götze in einer ernüchternden Bilanz. "Wir werden unsere Bemühungen in Richtung Land intensivieren und setzen auf die guten Verbindungen unseres Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten Martin Michalitsch."

Mehr Park-and-ride-Stellplätze

Laut ÖBB wurden auf der "Inneren Westbahn" beziehungsweise der Linie S50 zahlreiche Verbesserungen geschaffen, darunter einheitliche Haltemuster durch Verknüpfung der REX und der S-Bahn-Linien und stündliche Verbindungen von Wien Westbahnhof bis Neulengbach. Zudem wird in den nächsten Jahren mit einem Gesamtvolumen von mehr als 107 Millionen Euro massiv in die Modernisierung, Attraktivierung und Barrierefreiheit zahlreicher Bahnhöfe investiert. Von dieser Offensive profitieren unter anderem die Bahnhöfe Eichgraben-Altlengbach, Neulengbach Stadt und Kirchstetten. Außerdem werden die Park-and-ride-Anlagen Eichgraben-Altlengbach, Maria Anzbach und St. Pölten Hbf. mit einem Investitionsvolumen von weiteren 2 Millionen Euro um insgesamt 250 Auto- und 370 Fahrrad-Stellplätze erweitert.

Öffis attraktiviert

„Niederösterreich investiert offensiv in den öffentlichen Verkehr und das merkt man auch im Bezirk St. Pölten, wo insgesamt bis 2030 beeindruckende 112 Millionen Euro investiert werden. Damit werden die Pendlerinnen und Pendler entlastet und die Öffis entsprechend attraktiviert. Bereits heute werden bei uns im Bezirk rund 3,3 Millionen Zugkilometer und fast 5,3 Millionen Buskilometer angeboten“, stellen die Landtagsabgeordneten Doris Schmidl sowie LAbg. Martin Michalitsch fest.

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