LEADER-Region und Energie und Klimamodellregion Elsbeere
Positive Bilanz der LEADER-Region Elsbeere

Klima- u. Energiemodellregionsmanager, Matthias Zawichowski, Leadermanagerin Christina Öhlzelt und Obmann Josef Ecker
  • Klima- u. Energiemodellregionsmanager, Matthias Zawichowski, Leadermanagerin Christina Öhlzelt und Obmann Josef Ecker
  • hochgeladen von Karin Kerzner

Die Leaderregion Elsbeere und die Klima- und Energiemodellregion, kurz KEM genannt, bringen gemeinsam innovative und komplexe Projekte auf Schiene.

NEUELNGBACH. Wenn man sich im gemeinsamen Büro der LEADER-Region Elsbeere und der Klima- und Energiemodellregion die Projekte erklären lässt wird schnell klar, dass hier mit viel Freude Expertenwissen umgesetzt und Zukunft gestaltet wird. Nämlich um genau zu sagen, zwei Millionen Euro sind in der letzten Legislaturperiode von sieben Jahren bereits für die Region gesichert und in Projekten vor Ort umgesetzt worden. Die Bilanz ist positiv.

"Weitere 340.000 Euro sind von der Förderstelle zugesichert worden und wir haben eine Verlängerung der Periode für ein Jahr erhalten. Es können also weiterhin Projekte eingereicht werden.",

so die Leadermanagerin Christina Öhlzelt. Welche Projekte eingereicht werden können entscheidet die Region selbst. "Hier wirkt die EU unmittelbar vor Ort. Inhaltlich setzen die Regionen selbst die Schwerpunkte und ein lokales Gremium entscheidet welche Projekte umgesetzt werden."

Wer kann um Förderung ansuchen und was wird gefördert?

Öffentliche Einrichtungen und Gemeinden sind die größten Kunden, es werden aber genauso Privatpersonen, Landwirte oder Vereine gefördert. "Ziel ist es, die ländlichen Regionen bei ihrer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen." , so Obmann Josef Ecker.

"Es gibt drei große Ziele: Wertschätzenden Tourismus auszubauen, die Natur und Kulturlandschaft zu erhalten und der größte Bereich, das Gemeinwohl der Bevölkerung zu fördern.", 

erklärt er weiter. Aktuell sind dies Projekte wie der Ausbau der Rad- und Mountainbike-Strecken um die touristische Attraktivität zu fördern, die Unterstützung der Kleinwaldbesitzer, sowie die Pflege des Obstbaumbestandes inklusive dem Angebot von Baumschnittkursen. Literatur und Lese-Vermittlungsprojekte fallen ebenfalls darunter. Der Ausbau von Barrierefreiheit war ein großes Thema, aber auch der Bau von Parkanlagen oder Kulturtreffs. In Schulen läuft gerade ein Projekt zur Bewusstseinsbildung für nachhaltige Lebensmittel inklusive Kochkursen. Pilzzüchtungen wie jene von Neuburger, der mehr und mehr auf Kräuterseitlinge als Fleischersatz setzt wurden ebenfalls gefördert, nur um einige Beispiele zu nennen.

Photovoltaik- Anlagen und Speicherung gegen Blackout

Bei der Förderung von nachhaltigen Energie- und Klimaprojekten ist Matthias Zawichowski Experte. Nicht nur öffentliche Einrichtungen wie Schulen, sondern auch Privatpersonen sind diesbezüglich unterstützt worden. Zawichowski sieht nicht nur die Energiegewinnung durch Sonnenlicht als nachhaltiges Modell, sondern vor allem die Speicherung als eine große Chance für die Zukunft.

"Ziel ist es, neben der Überbrückung eines Stromausfalls über längeren Zeitraum autark sein zu können."

Bei der Lagerung von Speichern geht es natürlich auch um Sicherheit, Brandschutz und vieles mehr und es wird rasch deutlich wie komplex zukunftsorientierte Maßnahmen sind und wieviel Pionierarbeit dahinter steckt.

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