Wienerwald
Wienerwald-Wege sind Risiko für die Tiere und Menschen

Claudia Aschour mit ihrem Pferd Oskar am Waldrand.
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  • Claudia Aschour mit ihrem Pferd Oskar am Waldrand.
  • Foto: Martin Ackerl
  • hochgeladen von Birgit Schmatz

Waldwege und Forststraßen werden im Forstbetrieb Wienerwald mit grobem Steinmaterial zugeschüttet. Pferdegerechte, sichere Wege werden von engagierter Reiterin gefordert.

WIENERWALD. "Lose Steine von etwa drei Zentimeter Durchmesser bis hin zu Brocken, so groß wie Handbälle" werden seit dem Frühjahr verwendet, um die Forststraßen aufzufüllen, beschreibt Claudia Aschour. Jetzt reicht es ihr, die Reiterin wandte sich mit einem offenen Brief direkt an Gerald Oitzinger, Betriebsleiter im Forstbetrieb Wienerwald.

Problem: Steinschotter

"Wo zuvor Reitwege mit bereitbaren Böden waren, liegt jetzt grober Steinschotter. Auf diesen Reitwegen ist das Verletzungsrisiko für die Pferde groß",

stellt Aschour klar. Trab oder Galopp sei nicht mehr möglich, sogar das Schrittgehen falle den Tieren auf diesem Untergrund schwer. Sie habe nichts gegen Schotter, aber "das richtige Material in Körnung und Zusammensetzung" sei zu wählen.

Unterstützung gibt es vom Verein Reitregion Wienerwald:

"Da die Wege derzeit sowohl für Reiter als auch Fußgänger und Mountainbiker kaum benutzbar sind, drängen wir auf eine rasche Lösung dieses Problems",

sagt Obmann Jürgen Alt-Kraus und ist mit den Bundesforsten im Gespräch.

Ist eine Lösung in Sicht?

Diese evaluieren das Problem:

"Eine interne Arbeitsgruppe wurde dazu eingerichtet und entsprechende Lösungsvorschläge werden wie vereinbart bis Herbst 2021 erarbeitet. Es ist uns ein großes Anliegen, hier eine gute gemeinsame Lösung für alle Nutzerinnen und Nutzer der Wege der Region Wienerwald zu finden",

berichtet Unternehmenssprecherin Birgit Ginzler. Eine gute gemeinsame Lösung für alle Nutzer der Wege der Region Wienerwald soll dabei gefunden werden. Pferdegerechte und sichere Reitwege wollen die Bundesforste zur Verfügung stellen.

Claudia Aschour "möchte dieses Ergebnis nicht leise abwarten" und darauf hoffen, dass intern die richtige Lösung gefunden wird:

"Wir Reiterinnen und Reiter machen uns stark dafür, dass die Reitwege der Reitregion Wienerwald als pferdegerechte Wege (wieder) instandgesetzt und erweitert werden."

Dafür sammelt sie nun Unterstützungen, die sie Gerald Oitzinger Anfang September bei einem gemeinsamen Termin mit dem Verein Reitregion Wienerwald überreichen will.

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