01.02.2018, 11:45 Uhr

Ärger über Altlengbacher Engstelle

Die Beseitigung der Engstelle in Altlengbach scheiterte bisher an den Preisvorstellungen des Hauseigentümers. (Foto: Punz)

SPÖ-Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner ist über den Alleingang der ÖVP irritiert.

ALTLENGBACH (mh). Wenig Begeisterung bringt Altlengbachs Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner (SPÖ) der Jubelmeldung entgegen, dass endlich die lästige Engstelle im Ortszentrum der Wienerwaldgemeinde beseitigt wird. Laut einer Mitteilung des Landes Niederösterreich muss die Marktgemeinde nur noch ein Grundstück erwerben, dann könne bereits im Frühjahr 2018 der Objektabriss durchgeführt werden (die Bezirksblätter berichteten). Die Fahrbahn der Landesstraße 124 soll dem heutigen Verkehrsstandard entsprechend von derzeit einem auf zwei Fahrstreifen mit einer Fahrbahnbreite von 6 Metern ausgebaut werden.

Irritiert über Alleingang

"Die Vorgangsweise der Altlengbacher ÖVP löst bei der SPÖ ein Gefühl der Irritation aus", sagt Luftensteiner im Gespräch mit den Bezirksblättern. "Es gibt bisher keinen Beschluss des Gemeinderates und kein Verkehrskonzept. Die nächste Gemeinderatssitzung ist erst am 21. Februar." Bisher habe es laut Luftensteiner nur ein Sondierungsgespräch vor Weihnachten gegeben. "Bürgermeister Michael Göschelbauer glaubt anscheinend, dass er alleine ist", ärgert sich Luftensteiner. Die Kosten des Vorhabens werden vom Land NÖ und der Marktgemeinde Altlengbach getragen. "Bis jetzt gab es jedoch keine Preisvorstellung des Hauseigentümers", moniert der SPÖ-Vizebürgermeister. Luftensteiner erinnert sich noch zu gut an die Zeit, als er Bürgermeister war und das Projekt an den überhöhten Preisvorstellungen des Hauseigentümers scheiterte. "Es gab damals keinen Grund, Steuergeld zu verschwenden", sagt Luftensteiner.

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