15.11.2016, 22:52 Uhr

So süß schmeckt die Weihnacht im Wienerwald

Seminarbäuerin Ingrid Müller aus Asperhofen holt eine Fuhr Lebkuchen mit Piratenmotiv aus dem Backrohr.

Die Bezirksblätter entlockten begeisterten Bäckerinnen der Region ihre Geheimnisse rund um Weihnachtskekse.

REGION WIENERWALD/NEULENGBACH (mh). Vanillekipferl, Zimtsterne und Lebkuchen: In den kommenden Wochen duftet der ganze Bezirk nach herrlichem Weihnachtsgebäck. Bei den Rezepten gibt es allerdings kleine, aber feine, Geheimnisse. Von Haus zu Haus und Region zu Region schmeckt ein Vanillekipferl oft anders.

Bestes Weihnachtsgebäck

Wir haben in die Backrohre in der Region Wienerwald/Neulengbach geschaut und Großmüttern, Hobbybäckern und Konditorinnen ihre Geheimnisse entlockt. Für Seminarbäuerin Ingrid Müller aus Asperhofen, die bei ihren Brotbackkursen alte regionale Backtraditionen an begeisterte Selbermacher weitergibt, ist das "Butterbrot" ein besonders beliebtes Weihnachtsgebäck.

Butterbrote mit Dotterglasur

"Mit echtem Brot haben die süßen Kekse natürlich nichts zu tun. Die Mürbteigscheiben mit Dotterglasur schauen allerdings wie kleine Butterbrote aus." Für die Bezirksblätter hat die "Müllnerin" einen besonderen Trick auf Lager: "Die Teigrolle lässt sich am besten schneiden, wenn man sie kurz einfriert."
Mit ihren Haferflockenbusserln verführt Monika Langgassner aus Starzing ihre Verwandtschaft um die Weihnachtszeit mit besonders großer Begeisterung. "Das Rezept habe ich von meiner Großmutter. Das Geheimnis hinter dem einzigartigen Geschmack sind die goldbraun gerösteten Nüsse und Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone", weiß die Hobbybäckerin.
Christa Berger von der Bäckerei Berger in St. Christophen verrät den Bezirksblättern ein sehr altes Rezept der klassischen Teestangerl, das von Großvater Karl Aichinger verfeinert wurde und noch in Kurrent-Schrift in alten Rezeptbüchern festgehalten wurde.

Gute alte Keksdose

Und auch für uns hat Christa Berger einen Tipp: "Die Mürbteige, die man zu Weihnachten verarbeitet, werden mit Butter am besten. Dabei muss man allerdings beachten, dass Fett sehr gerne unangenehme Gerüche aufnimmt." Daher empfiehlt die Schauspielerin und Sängerin die gute alte Blechdose zur Aufbewahrung. Von Marianne Graser aus Stallbach erhalten wir den ultimativen Ratschlag gegen brüchige Vanillekipferl: "Man gibt in den Teig der Vanillekipferl einfach ein Eiklar hinein, dann brechen sie nicht, wenn man sie nach dem Backen vom Blech herunter nimmt."

Alle Rezepte finden Sie auf unserem Internet-Channel meinbezirk.at/keks16.

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