Freie Fahrt in Wolfsberg

R. Holub, W. Knes, H.-P. Schlagholz und H. Hager (v. li.) bei der Verkehrsfreigabe der Unterführung
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  • hochgeladen von Kristina Orasche

LAVANTTAL. Seit 2008 realisieren die ÖBB Zug um Zug die neue Lavanttalbahn. Diese ist ein bedeutender Zubringer für die Koralmbahn und dient vornehmlich dem S-Bahn-Verkehr und der Versorgung der Industriebetriebe im Lavanttal.
Die Verkehrsfreigabe der St. Jakober Straße, die kürzlich erfolgte, setzt wichtige Akzente für Komfort und Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. „Mit der Freigabe wird nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sie bringt auch raumplanerische Vorteile", so Verkehrsreferent Rolf Holub (Grüne). Der Nationalratsabgeordnete Wolfgang Knes von der SPÖ meint: „Es freut mich, dass die Weichen für die Zukunft der Lavanttalbahn gestellt sind. Dazu trägt auch die fertiggestellte Unterführung bei. Ein gelungenes Projekt, dass auch der Sicherheit dient und neue Impulse bringt."

Unterführung bringt Vorteile

Auch Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz (SPÖ) sieht viele Vorteile in der Fertigstellung der Projekte: "Für die Stadt Wolfsberg speziell bedeuten die Unterführung und die technischen Sicherungsmaßnahmen an den Bahnübergängen nicht nur ein Mehr an Sicherheit, sondern auch eine nachhaltige Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Wolfsberg ist damit ein Stück schöner, sicherer und als Wirtschaftsstandort attraktiver geworden." Parallel zur Unterführung wurde die schienengleiche Eisenbahnkreuzung mit einer von Hand bedienten Schrankenanlage und die Eisenbahnkreuzungen in der Schleifenstraße und in Wolkersdorf Nord aufgelöst. Insgesamt werden 16 Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke aufgelassen, was nicht nur für mehr Sicherheit sorgt, sondern auch für einen flüssigeren Verkehr.

Umbau schreitet voran

Aber nicht nur die Investitionen in die Sicherheit standen an oberster Stelle, sondern auch der weitere Bahnhofsumbau von Wolfsberg. Sämtliche Gleise und Weichen wurden erneuert und auf den künftigen Bedarf für den Betrieb der Koralmbahn neu ausgelegt. Ebenso erfolgten die Vorarbeiten zur Elektrifizierung der Strecke vom neuen Bahnhof Lavanttal bis in die Bezirkshauptstadt Wolfsberg.

ZUR SACHE:

Aufgrund der Arbeiten an der Lavanttalbahn musste die Strecke St. Paul im Lavanttal – Wolfsberg – Bad St. Leonhard von März 2017 an gesperrt werden.
Mit dem kommenden Fahrplanwechsel geht die Strecke nun wieder regulär in Betrieb.
Die 130 Kilometer lange Koralmbahn ist Teil des Baltisch Adriatischen Korridors und ist ein wichtiges Bindeglied auf der neuen Südstrecke.
Die Neubaustrecke wird nicht nur die Landeshauptstädte Klagenfurt und Graz auf kürzestem Wege verbinden, sondern in ganz Europa eine wichtige Hochleistungsverbindung sein.

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