Wolfsberg
Neuer Volksmusikstar gesucht!

Gabriel Urach und seine jungen fidelen Lavanttaler konnten die Jury voll überzeugen
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Ein Casting, wie man es aus dem Fernsehen kennt, fand am Sonntag im Wolfsberger Kuss statt.

WOLFSBERG. „Austria sucht den Volksmusikstar“ (ASDVS) war der Grund für das Zusammentreffen von Volksmusikanten aus Kärnten, Steiermark und Slowenien im Kuss Wolfsberg. Die Initiatorin dieses Wettbewerbs, Jodelkönigin Margret Almer, ist überzeugt, dass sich in der heimischen Volksmusikszene wieder etwas tun muss. "Der herzliche Empfang von der Stadtgemeinde Wolfsberg und die sehr gute terminliche Koordination sind die Gründe, dass wir bis zum Finale immer wieder in Wolfsberg sind", erzählt die Jodelkönigin. In Wolfsberg fand nun das erste von vier österreichweiten Castings statt. Weiter geht es mit vier Ausscheidungen, bei denen die Zuschauer mit Televoting mitstimmen können, davon einmal in Wolfsberg.

Kuss als Volksmusikzentrum

Das Halbfinale, bei dem die Finalteilnehmer eruiert werden, findet am 15. September im Kuss Wolfsberg statt. Zwei Wochen später am 29. September wird beim Finale im Kuss Wolfsberg der Preisträger des ersten ASDVS-Wettbewerbes ermittelt. Dem Gewinner winken neben einer Trophäe eine professionelle CD- und Videoproduktion sowie Auftritte bei der „Mit Musik auf Reisen“-Fanfahrt im Herbst 2020. Bei den Castings werden die dargebrachten Leistungen von der Initiatorin Margret Almer sowie Amalia Pfundner, die in der Volksmusikszene als Mitglied der "Raabtal Dirndln" bekannt ist, bewertet. Weiters sind in der Jury der Verleger Lothar Schwertführer und der Musikproduzent Wolfgang Lindner.

Starkes Teilnehmerfeld

Fast 20 Volksmusikanten traten beim ersten Casting an um sich einen Platz für die Ausscheidungen im Mai zu ergattern. Darunter auch einige Lavanttaler, die den Heimvorteil nutzen konnten. Den Anfang machte der 57-jährige Landwirt Dominikus Dettelbacher, der mit reinem Gesang den Aufstieg in die Ausscheidung schaffte. An der Ziehharmonika konnte der zehnjährige Kimi Knabl überzeugen sowie der 17-jährige Gerd Rabinig aus Siegelsdorf. Rabinig begann mit sechs Jahren in der Musikschule mit der Ziehharmonika und seit drei Jahren lernt er autodidaktisch nach Gehör weitere Stücke. Zwei über die Landesgrenzen bekannte Gruppen aus dem Unteren Lavanttal konnten mit ihrem "Lavanttaler Sound" überzeugen. Zuerst stürmten "Gabriel Urach und seine jungen fidelen Lavanttaler" die Bühne, als sie als Draufgabe noch a cappella sangen, meinte Lindner von der Jury: "Es war ja klar, dass alle Lavanttaler singen können". "Die Musi Buam" aus Ettendorf mit ihrem Markenzeichen, roten Turnschuhen, gaben ebenfalls ihr Bestes und schafften die Qualifikation zur Ausscheidung am 5. Mai in Wolfsberg. "Wir sind hier angetreten um als junge Musiker von einer fachkundigen Jury wertvolle Tipps zu bekommen", so die "Musi Buam" nach ihrem Auftritt. Aus Bleiburg waren die Gebrüder Suschnig angereist um mit ihrem selbst komponierten "Petzenlied" die Jury zu überzeugen.

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Zur Sache:

"Austria sucht den Volksmusikstar" (ASDVS) ist ein neuer österreichweiter Wettbewerb für Volksmusikanten, bei dem sich alle Formationen ohne Altersbeschränkung um den Titel bewerben können.
Bei ASDVS
werden in vier Castings die Teilnehmer für die vier Ausscheidungen im Mai ermittelt.
Nach den Ausscheidungen mit Televoting vom anwesenden Publikum gibt es Mitte September das österreichweite Halbfinale im Kuss Wolfsberg.
Zwei Wochen später findet im Kuss Wolfsberg das Finale mit mindestens 15 Teilnehmern statt.
Nächste Termine in Wolfsberg: 5. Mai, 15 Uhr, Ausscheidung; 15. September, 15 Uhr, Halbfinale; 29. September, 15 Uhr, Finale.

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Zur Sache:

Am Sonntag traten beim ersten Casting zahlreiche Lavanttaler Interpreten auf: Dominikus Dettelbacher, "Gabriel Urach & seine jungen fidelen Lavanttaler", Kimi Knabl, Gerd Rabinig, "Die Musi Buam", Helmut Podertschnig
Aus dem benachbarten Jauntal kamen "Let´s Quetsch" zur Vorausscheidung. Die beiden Suschnigbrüder mit dem zweifachen Europameister an der Steirischen, Martin Suschnig, konnten die Jury ebenfalls von sich überzeugen.
Die Jury besteht bei allen vier Castings aus: Margret Almer (Initiatorin des Bewerbes und Jodelkönigin), Amalia Pfundner (Gründerin der "Raabtal Dirndln"), Lothar Schwertführer (Verleger der "Musikpost"), Wolfgang Lindner (Musikproduzent)

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