Bademeister
Sie sind die Chefs im Wolfsberger Stadionbad

Günther "Zaco" Zarfl und Nathalia Weinberger sorgen schon seit Jahren für die Sicherheit der Badegäste im Wolfsberger Stadionbad
  • Günther "Zaco" Zarfl und Nathalia Weinberger sorgen schon seit Jahren für die Sicherheit der Badegäste im Wolfsberger Stadionbad
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  • hochgeladen von Bernhard Teferle

Die Anweisungen der Bademeister sind keine Schikane, sondern wichtig für die Sicherheit der Badegäste.

WOLFSBERG (tef). Den einen sind sie zu großzügig und lassen zu viel durchgehen, die anderen beschweren sich, weil sie ihrer Meinung nach allzu penibel auf die Einhaltung der Vorschriften achten. Die Rede ist von den Bademeistern. Günther "Zaco" Zarfl, Bademeister im Wolfsberger Stadionbad, bringt diesen Zwiespalt auf den Punkt: "Entweder lieben oder hassen sie mich, so könnte man das Verhältnis der Badegäste zu den Bademeistern überspitzt formulieren". Nachvollziehen kann Zarfl die Kritik kaum.

Regeln für die Sicherheit

"Ich will eigentlich nur, dass jeder Badegast wieder gesund nach Hause kommt", wundert er sich, dass manche fast chronisch uneinsichtig sind. "Zum Beispiel dürfen bei mir Nichtschwimmer nicht mit Schwimmhilfen vom Drei-Meter Brett springen. Die Gefahr, dass sich Schwimmflügel oder Ähnliches selbstständig machen, ist viel zu groß. Legendär ist auch das Verbot, vom Beckenrand zu springen. Abzustellen ist diese Unsitte aber nach wie vor nur schwer", erzählt Zarfl von seinem Tagesgeschäft als Bademeister.

Retter in der Not

Dabei drohen bei solchen Unfällen schwerste Kopf-, Rücken- oder sonstige Verletzungen. Dass alle Bademeister im Stadionbad eine intensive Ausbildung für Rettungseinsätze und in Erster Hilfe haben, versteht sich von selbst. Regelmäßig wird Zarfl von Nathalia Weinberger, einer ehemaligen ukrainischen Top-Schwimmerin, unterstützt. Auch sie macht ähnliche Erfahrungen wie ihr Kollege und verweist auf ein anderes Ärgernis. "Um Kollisionen in der attraktiven Erlebnisrutsche zu verhindern, wurde extra eine Ampel installiert. Nur leider wird sie immer wieder ignoriert. Bleibt jemand in der Rutsche stehen, was zwar sehr selten passiert, kann es zu schmerzhaften Zusammenstößen kommen". Beide sind sich aber auch einig, dass sie einen der besten Arbeitsplätze in einem der schönsten Freibäder im weiten Umkreis haben.
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Zur Sache:

Stadionbad Wolfsberg: 3,5 Hektar großes Areal
Highlights: Sportbecken, Sprungbecken mit Turm, Nichtschwimmerbecken, Wasserrutsche, Plantschbecken
Team: sieben Bademeister sorgen für Sicherheit

Mehr zum Thema "Leben mit Wasser" finden Sie hier.

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