Magersdorf
Straße beschert so einige Sorgen

Die Gemeindestraße gleicht einem Fleckerlteppich.
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  • Die Gemeindestraße gleicht einem Fleckerlteppich.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Simone Koller

Ein schlechter Straßenzustand, hohe Geschwindigkeiten und das Warten auf die Grundablöse ärgern Anrainer. 

ST. ANDRÄ. Die Probleme auf der Gemeindestraße in Magersdorf häufen sich: Zu dem ohnehin desolaten Zustand der Fahrbahn kommt hinzu, dass dieser Weg vermehrt als Abkürzung genutzt und die Geschwindigkeitsbeschränkung dabei nicht eingehalten wird. Außerdem gilt die Straße in Magersdorf seit einigen Jahren als Gemeindestraße und verläuft zum größten Teil noch durch private Grundstücke. Anrainer warten nicht nur auf die Sanierung, sondern auch auf die Ablöse der Gemeinde.

Rennstrecke durch Siedlung

"Die Straße befindet sich in einem schlechten Zustand und die Bankette sind teilweise nicht befahrbar. Der Abschnitt gleicht einer Buckelpiste und bei Regen stehen über mehrere Tage große Wasserpfützen, die zur Verschmutzung von Hausfassaden beitragen", schildert ein Leser der WOCHE. Dazu kommt die überhöhte Geschwindigkeit, mit der die Fahrzeuge verkehren: "Viele nutzen den Bereich als Abkürzung von Fischering nach Wolkersdorf oder von Wolfsberg nach Jakling, da man das Stadtgebiet so leicht umfahren kann."

Familien mit Kindern

"An die 30er-Beschränkung hält sich beinahe niemand und es gibt nur wenig Kontrollen", erzählt ein Anrainer. Entlang des Straßenabschnittes leben viele Familien mit Kindern, wo hohe Geschwindigkeiten von größtenteils PKW- und Mopedlenkern eine erhebliche Gefahr darstellen. "In St. Andrä befinden sich mehrere Straßen in einem desolaten Zustand, bei der Sanierung müssen wir jedoch Prioritäten setzen", erklärt Vizebürgermeister Gerald Edler. Vor drei Wochen wurden bereits derartige Straßen besichtigt, Magersdorf war nicht dabei: "Wir sind um die Sanierungen sehr bemüht und werden uns auch den Abschnitt in Magersdorf baldmöglichst ansehen."

Ablöse der Grundstücke

Laut einem Bewohner gilt dieser Abschnitt seit dem Jahr 2012 als Gemeindestraße: "Es gab vor einiger Zeit Gespräche mit der Gemeinde wegen einer Grundstücksablöse, da die Flächen zum Großteil noch in Privatbesitz sind." Bewohner der Siedlung stellen sich auch öfters die Frage, wer bei einem Unfall wohl haften würde. "Wenn eine Gemeindestraße durch ein privates Grundstück verläuft, muss dieses auf jeden Fall von der Gemeinde abgelöst werden. Das ist selbstverständlich", betont Edler. Warum dies bis heute nicht vollständig abgehandelt wurde, weiß er nicht und fügt hinzu: "Es wäre wichtig, dass Anrainer persönlich mit mir in Kontakt treten."

Die Gemeindestraße gleicht einem Fleckerlteppich.
Die Bankette sind zum größten Teil nicht mehr befahrbar.

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