Wolfsberg
Winterdienst ist startklar

Die Straßenmeistereien Wolfsberg und Lavamünd sind im Winter mit acht Lkws und sechs Unimogs im Einsatz.
  • Die Straßenmeistereien Wolfsberg und Lavamünd sind im Winter mit acht Lkws und sechs Unimogs im Einsatz.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Simone Koller

Der Winter verlangt vor allem Einsatzbereitschaft von den heimischen Straßenmeistereien ab.

WOLFSBERG. Die Zeit, in der Schnee und Eis den Straßenverkehr dominieren, rückt immer näher. Die Straßenmeistereien in Wolfsberg und Lavamünd bereiten sich momentan für ihren bevorstehenden Einsatz vor.

Landesstraßen

Die Mitarbeiter der beiden Straßenmeistereien sind für insgesamt 613 Kilometer Landesstraßen im Bezirk verantwortlich. Bei der Räumung muss eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden. Bundes- und Landesstraßen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen werden vorgezogen. "Mitarbeiter können nicht überall gleichzeitig vor Ort sein, es gibt gewisse Umlaufzeiten", so Landesrat Martin Gruber.

Winterdienst

Die Straßenmeistereien im Bezirk haben mit den Vorbereitungen für den nahenden Winter bereits begonnen. In Wolfsberg wurden bereits im Oktober Winterdiensteinsatz- und Bereitschaftspläne für die 27 Mitarbeiter erstellt und Einsatzbesprechungen geführt. Außerdem konnte bereits das gesamte Straßennetz mit Schneestangen ausgestattet werden und an exponierten Stellen wurden Schneezäune errichtet. Das Betreuungsgebiet der Straßenmeisterei Wolfsberg umfasst auch einige höher gelegene Straßen, wie Straßenmeister Manfred Gaber erklärt: "Zu unserem Einsatzgebiet zählen Bergstraßen auf die Koralpe, das Klippitztörl, die Weinebene und die Hebalm bis hin zur Landesgrenze auf der Pack." Daraus ergeben sich über 300 Räumungskilometer, wo bei starken Schneefällen ein Winterdienst-Tag auch rund 20 Stunden dauern kann. Die Straßen südlich von Eitweg, Jakling sowie dem Tabakfastl bei Schönweg gehören der Straßenmeisterei Lavamünd an.

Nachhaltigkeit

Kärntenweit ist der heurige Winterdienst mit 9,3 Millionen Euro budgetiert, wovon 1,06 Millionen für den Bezirk Wolfsberg vorgesehen sind. In insgesamt acht Salzsilos sind knapp 1.300 Tonnen Streusalz nur für den Bezirk eingelagert. Kärntenweit sind es rund 12.000 Tonnen und bis zu 30.000 Tonnen Streusalz auf Reserve. Um die Umwelt zu schonen, wird mit der Feuchtsalzstreuung gearbeitet, die so genannte Soletechnik. Dabei wird Trockensalz mit einer Salzlösung gemischt. "Durch die Soletechnik können rund 20 Prozent des herkömmlichen Salzbedarfs erspart werden. Außerdem wollen wir mit modernen Schneepflugsystemen den Kraftstoffverbrauch nachhaltig reduzieren", erklärt Gruber. Den Straßenmeistereien stehen rund 45 Tonnen Sole zur Verfügung. Zusätzlich können Verwehungsverluste bei präventiver Salzstreuung dadurch verringert werden. Die Straßenbauabteilung des Landes verfügt außerdem über moderne Messgeräte zur Bestimmung der Restsalzmenge auf der Fahrbahn.

Autor:

Simone Koller aus Wolfsberg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

7 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.