Dritter Anlauf in Preitenegg

Der amtierende Ortschef Franz Kogler (ÖVP) holt sich die ultimative Verstärkung bei seiner besseren Hälfte
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PREITENEGG. Nach der Palmweihe führt der Weg die Preitenegger am Palmsonntag in die Wahlurne zur Stichwahl. Aufgrund des "Remis" mit je 365 Stimmen für Franz Kogler (ÖVP) und Rochus Münzer (SPÖ) am vorletzten Sonntag steht die dritte Runde beim Rennen um den Bürgermeister-Sessel am Programm.
Mit über 1.078 Meter Seehöhe ist Preitenegg die höchstgelegene Gemeinde im Bezirk Wolfsberg. 978 Einwohner leben in den sechs Ortsteilen.

Sportliches Rennen

Das Duell um das Bürgermeister-Amt, das letztlich bei einer Wahlbeteiligung von 88,88 Prozent mit einem 50:50 Prozent der Stimmen-Unentschieden geendet hat, verglich Kogler mit dem Motorsport. "Das ist wie bei der Formel 1. In 14 Tagen gibt es ein neues Rennen, bei dem wir beide in der Pole-Position stehen." Von der "punktgleichen Landung" zeigte sich auch Münzer am letzten Wahlsonntag sehr überrascht. Wie bei einem "Re-Start in der Formel 1" würden in 14 Tagen die Karten neu gemischt werden, sagte er damals. Vor dem erneuten Urnengang der Preitenegger besuchten die beiden Bürgermeister-Kandidaten einmal mehr die fast 350 Haushalte in der Gemeinde.
"Aller guten Dinge sind drei", heißt es zurzeit oft. Knapp nach 17 Uhr werden wir wissen, für wen die Redewendung am Ende gilt.

ZUR SACHE:
Die Bürgermeister-Direktwahl ging in Preitenegg am 1. März folgendermaßen aus: Der amtierende Ortschef Franz Kogler von der ÖVP konnte 46,94 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Sein Kontrahent von der SPÖ, Rochus Münzer, erreichte im ersten Wahlgang 41,43 Prozent.

Mit dem kuriosesten Ergebnis einer Stichwahl in Kärnten seit der Einführung der Bürgermeister-Direktwahl 1991 endete die Stichwahl in Preitenegg 14 Tage später: Sowohl Kogler (ÖVP) als auch Münzer (SPÖ) erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 88,88 Prozent 365 Stimmen.

Als Konsequenz daraus geht das Rennen um den Preitenegger Bürgermeister-Sessel am kommenden Palmsonntag in die dritte Runde. Einer der beiden Kandidaten muss dabei 50 Prozent plus eine Stimme erreichen.

Die wahlberechtigten Preitenegger können am Palmsonntag, dem 29. März, von 9 bis 16 Uhr, bei der erneuten Bürgermeister-Stichwahl ihre Stimme abgeben.

Der amtierende Ortschef Franz Kogler (ÖVP) holt sich die ultimative Verstärkung bei seiner besseren Hälfte
Nastassja Schell (li.) und Iva Schell drücken dem SP-Bürgermeisterkandidaten Rochus Münzer (Zweiter von links) die Daumen
Autor:

Petra Mörth aus Wolfsberg

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