Frantschach-St.Gertraud: Verbesserung des Lavant-Hochwasserschutzes startet 2019

Nach Jahren der Projekt-Entwicklung und Planung zeichnet sich endlich ein konkreter Baubeginn zur Verbesserung des Lavant-Hochwasserschutzes in der Marktgemeinde Frantschach-St.Gertraud ab. Wie Bürgermeister Günther Vallant bei der letzten Gemeinderatssitzung im Zusammenhang mit der einstimmigen Beauftragung der Detailplanung mitteilte, kann nach Abschluss letzter Planungsleistungen, der für das Projekt notwendigen Grundeinlösen und der noch zu erwirkenden wasserrechtlichen Genehmigung jetzt 2019 wirklich mit der auch baulichen Umsetzung dieses Vorhabens gerechnet werden. Bis dahin könne nur gehofft werden, dass massive von der Lavant ausgehende Schadenereignisse, wie zuletzt im Juli 2011, nicht eintreten. Den mit 20 % angenommenen Gemeindeanteil von den sich auf mindestens 3,0 Mio. Euro belaufenden Investitionskosten habe die Marktgemeinde bereits seit Jahren reserviert.
Ebenso einstimmig erledigt wurden die weiteren bei der Gemeinderatssitzung zur Entscheidung heranstehenden Tagesordnungspunkte, unter ihnen das zweite Nachtragsbudget 2017. Neuerdings weist der Gemeindevoranschlag 2017 laufende Einnahmen und Ausgaben von jeweils 6,02 Mio. Euro, der außerordentliche Haushalt Einnahmen und Ausgaben von jeweils 3,64 Mio. Euro auf. Allein für ihre außerordentlichen Projekte kann die Marktgemeinde heuer Eigenmittel mehr als 0,5 Mio. Euro bereitstellen, hat sich zudem aller für Gemeindezwecke vorhandenen Förderschienen im jeweils höchstmöglichen Ausmaß bedient. Die Gemeindebevölkerung wird es freuen, dass damit noch heuer mitunter die Sanierung der Göslerstraße, der Hintergumitscherstraße, eines weiteren Teilabschnittes der Limbergstraße, der Zellacherstraße samt Errichtung des Fäkalwasserkanals und der Erneuerung der Wasserleitungen sowie die Zusammenführung von insgesamt fünf Eisenbahnkreuzungen im Bereich Zellach abgeschlossen werden kann.
Der dem Gemeinderat übermittelte und überaus positive Bericht über die letzte Kontrollausschusssitzung, bei der die Geschäftstätigkeit 2016 der gemeindeeigenen Immobilien-KG zu überprüfen war, wurde ohne Wortmeldung zustimmend zur Kenntnis genommen.

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