Brüder spekulieren mit fünftem Titel

Thomas und Christoph Knauder eröffneten die Europacup-Saison mit einem Sieg
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  • hochgeladen von Erich Hober

FRANTSCHACH. Ein Rodel-Europacup ohne die Brüder Christoph und Thomas Knauder? - kaum vorstellbar. Auch heuer nehmen die Naturbahnrodler des RC Mondi Frantschach wieder an dieser Bewerbsserie teil. Sofern kein Bewerb abgesagt werden muss, finden heuer fünf Stationen (Obdach, Laas, Unterammergau, Umhausen, Gröden) statt.

Erfolgreicher Auftakt

Die erste Europacup-Station - war in Obdach. Für die Knauders konnte es nicht besser laufen. Sie gewannen und übernahmen damit gleich die Gesamtführung im Europacup. "Wir wollen den Titel aus dem Vorjahr verteidigen", sagt Christoph Knauder. Insgesamt haben die Beiden bereits vier Europacup-Titel gesammelt.
Nun stellt sich die Frage, warum die Beiden nicht eine Stufe höher - in den Weltcup - steigen? "Wir verlieren den Weltcup nicht aus dem Blickfeld. Viele Bewerbe im Europa- und Weltcup finden praktisch zeitgleich statt. Starten kann man nur da oder dort. Wenns bei beiden Bewerben nicht gut läuft, bleibt man auf der Strecke. So können wir uns auf einen Bewerb konzentrieren und eventuell triumphieren", sagt Christoph.
Der finanzielle und zeitliche Aspekt ist ebenfalls ein Grund, den Europacup zu favorisieren - wie Christoph Knauder erklärt: "Ein Weltcup-Wochenende dauert immer von Freitag bis Sonntag. Wenns dann noch nach Russland geht, musst du schon ein paar Tage einplanen, Urlaubstage opfern. Schließlich arbeiten und studieren wir. Im Weltcup müsste man entweder ein großes finanzielles Backup haben, oder Profi sein."

Nächste Einsätze

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt dem Brüderpaar nicht. Der nächste Europacup findet am kommenden Wochenende im italienischen Laas statt. "Natürlich wollen wir auch hier gewinnen", stellt Christoph Knauder das Ziel außer Frage.
Vom 17. bis 19. Jänner ist das Duo bei den Europameisterschaften in Umhausen am Start. "Das zählt zugleich zum Weltcup. Also haben wir so doch die Möglichkeit, auch in dieser Serie zu starten", so Knauder. Ein weiteres Ziel ist der Start bei der letzten Weltcupstation in dieser Saison - vom 17. bis 19. Februar in Vatra Dornei (Rumänien).

Keine Medaillen

In der Zwischenzeit wurden auch die Staatsmeisterschaften im Rennrodeln in Umhausen (Tirol) ausgetragen. Die Knauders konnten dabei nicht an ihre Glanzzeiten (Gold, Silber, Bronze von 2008 bis 2010) anknüpfen. Im Doppelsitzerbewerb verfehlten sie das Podium nur knapp. Im Herren Bewerb fuhr Christoph auf Platz zwölf, Thomas auf Rang 14. Martin Mayerhofer (St. Andrä) erreichte Platz zehn. Besser ging's dem Nachwuchs: Jürgen Kogler (Junioren I) wurde Zweiter, Christoph Kogler (Jugend II) Dritter und Dominik Maier (Jugend I) schaffte einen 4. Platz (alle vom RC Mondi Frantschach).

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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