Hoher Platz
In der oberen Stadt herrscht Tatendrang

Dieses Bild soll demnächst der Vergangenheit angehören und der Hohe Platz in eine Begegnungszone verwandelt werden
  • Dieses Bild soll demnächst der Vergangenheit angehören und der Hohe Platz in eine Begegnungszone verwandelt werden
  • Foto: Gerda Drolle
  • hochgeladen von Florian Grassler

Trotz der langen Baustellenphase in der oberen Stadt blicken die Unternehmer in eine positive Zukunft.

WOLFSBERG (fgr). Am Freitag, 13. September, wird der neue Hohe Platz offiziell durch den Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz eröffnet. Somit soll die über ein Jahr andauernde Baustelle endlich der Vergangenheit angehören. Die WOCHE unterhielt sich mit Geschäftsleuten, die uns ihre Zeit während der Baustellenphase schilderten und was sie sich vom neuen Hohen Platz erwarten.

Keine Kundenfrequenz

Die Bauarbeiten in der oberen Stadt hielten viele Leute davon ab, die am Hohen Platz ansässigen Geschäfte zu besuchen. "Nicht nur der Hohe Platz, sondern auch die Johann-Offner-Straße war von den Baumaßnahmen betroffen", erklären Walter und Daniel Megymorecz von "Megy's". Für sie war es betriebswirtschaftlich eine schwere Zeit und man dachte sogar an die Kündigung von Personal. "Das haben wir dann aber nicht gemacht, weil wir dem neuen Hohen Platz sehr positiv gegenüberstehen und uns wieder mehr Kundenfrequenz erwarten", sagt Walter Megymorecz. Er sieht auch die Unternehmer in der Pflicht, Beiträge zu leisten, um den Hohen Platz wieder attraktiver und belebter zu machen. "Wir müssen die Leute wieder mobilisieren und neue Aktionen starten, um die Kunden zurückzugewinnen", betont Megymorecz abschließend.

Online-Handel

Stark eingeschränkt von der Baustelle war der Juwelier Waschier, denn unmittelbar vor der Eingangstüre war Baugebiet. "Wir hatten in dieser Zeit fast keine Kunden, doch hatten wir das Glück, dass wir einen Online-Shop haben und dort unsere Kunden bedienen konnten", erklärt Gertraud Waschier. Außerdem startete das Familienunternehmen einige Aktionen, um Kunden den Besuch am Hohen Platz schmackhafter zu machen. "Wer in Wolfsberg auf der Suche nach Uhren und Schmuck ist, muss zwangsläufig über den Hohen Platz", erklärt die Geschäftsführerin in Hinblick auf weitere Uhren und Schmuckgeschäfte in der oberen Stadt. Trotzdem steht auch sie dem neuen Platz positiv gegenüber und verspricht sich wieder eine höhere Kundenfrequenz. "Natürlich muss man abwarten, wie die neue Begegnungszone von den Wolfsbergern angenommen wird, aber mit den neuen Aktionen für die Kunden denke ich, dass der Hohe Platz wieder an Belebung gewinnt", sagt Waschier.

Johann-Offner-Straße

Die Gastronomie litt ebenfalls stark unter der Baustelle in der oberen Stadt. "Im Sommer geht es immer etwas ruhiger zu, aber durch die Lärmbelastung und die Parkplatzsituation war die Kundenfrequenz sehr niedrig", erklärt Nico Grilz vom Monte Lupo. Er betont, dass neben dem Hohen Platz auch die Johann-Offner-Straße während der Baustellenphase mit Kundenrückgängen zu kämpfen hatte. "Die Aufteilung der Entschädigungen verlief etwas ungerecht, da auch alle Betriebe in der Johann-Offner-Straße Einbußen bei den Einnahmen machen mussten", erklärt Grilz. Obwohl die Vergangenheit einige Probleme mit sich zog, blickt auch der Junggastronom positiv in die Zukunft. "Ich hoffe, dass der Hohe Platz und die Johann-Offner-Straße wieder belebt werden und von den Menschen positiv angenommen werden", sagt Grilz.

Ab 14. September findet jeden Samstag der KuKuMa-Kulinarik-Kultur-Markt am Hohen Platz statt (mehr dazu lesen Sie hier).

Autor:

Florian Grassler aus Wolfsberg

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