St. Stefan
Studium neben dem Job ist am PMS Technikum Lavanttal bald möglich

Das Areal der PMS in Wolkersdorf bei St. Stefan verfügt über eine Fläche von rund 53.000 Quadratmeter
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  • Das Areal der PMS in Wolkersdorf bei St. Stefan verfügt über eine Fläche von rund 53.000 Quadratmeter
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  • hochgeladen von Petra Mörth

Das PMS Technikum Lavanttal bietet ab Herbst 2019 in St. Stefan berufsbegleitendes Studieren an.

ST. STEFAN. An der PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH in Wolkersdorf bei St. Stefan macht man aus der Not eine Tugend. "In den letzten Jahrzehnten hat im Lavanttal eine Entwicklung eingesetzt, die dazu geführt hat, dass viele junge Menschen die Region in Richtung der Ballungszentren wie Graz oder Wien verlassen", sagt Alfred Krobath, der gemeinsam mit Franz Grünwald die Geschäftsführung der PMS verantwortet, gegenüber der WOCHE. Während die Bevölkerungszahl österreichweit kontinuierlich steigt, kämpfen viele Randregionen, so auch der Bezirk Wolfsberg mit einem Bevölkerungsschwund.
"Ein wesentlicher Grund, warum es vor allem junge Menschen in die Ballungszentren nach Graz oder Wien zieht, sind die guten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten kombiniert mit den vorhandenen Jobchancen in den größeren Städten. Für Unternehmen abseits dieser Ballungsräume wird es daher zusehends schwieriger an gut ausgebildete Mitarbeiter zu kommen", so Krobath weiter. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hob die PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH in Kooperation mit der Fachhochschule (FH) Kärnten das PMS Technikum Lavanttal mit dem Ziel, jungen Talenten aus der Region eine Perspektive zu geben aus der Taufe.

Vier Studienrichtungen

Ab dem Herbst 2019 bietet die FH Kärnten am Firmengelände der PMS grundsätzlich vier Studienrichtungen an. Die vier zur Auswahl stehenden Studienrichtungen mit einer Dauer von sechs Semestern sind Netzwerk- und Kommunikationstechnik, Maschinenbau, Systems Engineering sowie Wirtschaftsingenieurswesen. "Vor dem Start im Herbst wird jährlich eruiert für welche Studienrichtungen am meisten Interesse besteht. Aufgrund dieser Ergebnisse werden dann je nach Bedarf ein bis zwei Studienrichtungen pro Jahr starten", informiert der PMS-Geschäftsführer. Das berufsbegleitende Angebot schließt mit dem Titel Bachelor of Science ab. Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Kärnten gemeinnützige Privatstiftung und der PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH läuft zunächst einmal für zehn Jahre. "Das Projekt ist für uns als FH wichtig. Wir sehen dies als Serviceleistung für die Region, um den Unterkärntner Raum zu stärken und speziell für Berufstätige eine akademische Ausbildung anzubieten. Zudem ist es ein Anknüpfungspunkt, um die Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben, beispielsweise bei Forschungsprojekten, und damit auch die Region nachhaltig zu stärken", bekräftigt der FH Kärnten-Geschäftsführer Siegfried Spanz.
Die Kosten für das PMS Technikum Lavanttal in der Höhe von rund zwei Millionen Euro übernehmen Großteils die PMS und die FH Kärnten. An den Infrastrukturkosten beteiligen sich auch das Land Kärnten, die Lavanttaler Gemeinden (gesplittet auf die Einwohnerzahl) und die regionale Wirtschaft. Die PMS beschäftigt an mehreren Niederlassungen in Österreich insgesamt rund 300 Mitarbeiter.
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Zur Sache:

Ein Studiengang kommt am neuen PMS Technikum Lavanttal erst mit jeweils 15 Studierenden zustande.
Die Studiengebühren betragen pro Semester 363,36 Euro.
Anmeldungen sind ab 1. Dezember über das Bewerbungstool der FH Kärnten www.fh-kaernten.at möglich.
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Lesen Sie dazu auch:

*PMS wagt Schritt in die Selbstständigkeit (16. August 2017)
*Erfolgsgeschichte aus Wolkersdorf mit 300 Mitarbeitern (24. November 2015)

Das Areal der PMS in Wolkersdorf bei St. Stefan verfügt über eine Fläche von rund 53.000 Quadratmeter
Geschäftsführer der PMS: Alfred Krobath und Franz Grünwald (von links)

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