19.10.2016, 19:16 Uhr

"Grußsonnen" zieren St. Georgen

Direktorin Brigitte Bukovsky mit den beiden Schülern Lukas Kaimbacher und Anja Loibnegger aus der dritten Klasse.

Ein neues Projekt der Volksschule (VS) St. Georgen animiert zum Grüßen.
Von Daniela Maritschnig

ST. GEORGEN. Das Lehrerteam der Volksschule (VS) St. Georgen unter der Leitung von Brigitte Bukovsky rief im Schuljahr 2015/16 das „Grußprojekt" erstmals ins Leben.

Grüßen ist wichtig

Nach Rücksprache mit den Eltern der Kinder, dass das Grüßen heutzutage des Öfteren Nebensache ist, präsentierte das Lehrerteam der VS St. Georgen ihr neues Projekt: Jede Klasse beschäftigte sich aktiv mit dem Grüßen, in – sowie außerhalb des Schulgebäudes. "Im Zuge dessen wurden uns Holztafeln zur Verfügung gestellt, die kreativ gestaltet und mit Sprüchen versehen wurden. Anschließend wurden die 'Grußsonnen' in unserem Ort feierlich aufgestellt," schildert Bukovsky, der die Schulentwicklung sehr am Herzen liegt.
Um die Schüler für ihr Verhalten zu belohnen, erhielt jeder Einzelne ein "Belohnungsbüchlein", in denen sie Stempel für das Grüßen sammeln konnten. Parallel dazu verteilte das Lehrerteam im Plenum dementsprechende Stempel für freundliches Verhalten im Unterricht sowie auch in den Pausen. "Gemeinsam haben wir das Grüßen im Schulgebäude beobachtet und unter den Kindern Stempel als Belohnung verteilt", fährt sie fort. Inzwischen erhielt das Team der Volksschule nicht nur positive Rückmeldungen von den Eltern, sondern auch seitens der Bevölkerung, die bereits auf die Sonnen aufmerksam geworden ist. Damit das Grüßen auch künftig leichter fällt, werden im Dezember auch die neuen Erstklässler eigene "Grußsonnen" herstellen.

ZUR SACHE:
Projekt: "Grußsonnen", die im Dorf verteilt zum Grüßen animieren sollen
Idee: Team der Volksschule (VS) St. Georgen
Direktorin: Brigitte Bukovsky
Teilnehmer: alle fünf Klassen mit insgesamt 92 Schülern und fünf Lehrern
In St. Georgen: Im Schuljahr 2015/2016 wurden im Dorf fünf Grußtafeln aufgestellt, die von Schülern kreativ gestaltet wurden.
Das Material: besteht aus Holz, mit wetterfesten Stiften wurden die Tafeln beschrieben, an der Rückseite sind alle Unterschriften der Kinder sichtbar.
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