24.09.2016, 11:05 Uhr

"ME - wie Schnecken checken"

Wolfsberg: Markussaal |

Priesterkabarett mit Heimvorteil


Im Markussaal in Wolfsberg begrüßte Dechant Mag. Engelbert Hofer den beliebten Priester und Familienseelsorger Mag. Michael Kopp zum Priesterkabarett „ME – Wie Schnecken checken“.
"Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten." Diese Redensart war wohl eine Motivation des Seelsorgers Kopp für sein Kabarett. Viele Gäste folgten der Einladung und so freute sich Pfarrer Hofer über einen vollen Saal und meinte belustigt: „Vielleicht sollte man immer Kabarett drauf schreiben, dann kommen die Menschen lieber zu uns.“
Ein Grund für die zahlreichen Besucher war wohl auch, dass Michael Kopp aus St. Margarethen stammt und viele Freunde und Verwandte gerne zur „Predigt der ganz anderen Art“ kamen.

Wie checken Schnecken eigentlich?

Aus seiner eigenen Erfahrung (EH) erzählt Kopp, im selbst geschrieben Kabarett über Glück, Zufriedenheit, aber auch über Priester, Kirche und Kärnten. Der Familienseelsorger der Diözese Gurk bringt dabei viele christlichen Grundsätze, ist dabei nie belehrend, und appelliert immer wieder wertschätzend und angstfrei durchs Leben zu gehen. „Die Schnecke kann als Synonym dafür gelten, dass man auch mit scheinbar ganz wenig Vieles erreichen kann,“ meint der Geistliche.

Lachen ist Gesund

Die Stimmung war von Beginn an hervorragend. Ein Abend mit viel Arbeit für die Lachmuskeln, aber auch die Hirnregionen und vor allem ganz viel fürs Herz. Zwischendurch waren auch die Stimmbänder gefragt, denn Kopp ermutigte immer wieder seine Texte gesanglich wieder zu geben. Es fiel dabei den wenigsten Zuhörern auf, dass hier auch gebetet wurde. - „Wer singt, betet doppelt“.
Einen guten Tipp gab Kopp allen Anwesenden mit: Jeden Abend ein Danke für fünf Dinge, das ergibt eine riesige Sammlung von Positiven und das Negative hat nicht mehr einen so großen Stellenwert. Und außerdem sollte man sich selbst nicht all zu wichtig nehmen und auch über sich selber lachen können. Denn Lachen verlängert das Leben und man braucht auf kärntnerisch „KA BAHRE“ – so kann man „KABARETT“ auch lesen!
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