21.10.2016, 18:20 Uhr

Von Giftzwergen und Fruchtzwergen

Pater Anselm Kassin, Lavanttaler Bezirksfeuerwehrkurat und Vikar in St. Andrä, p.anselm@stift-stpaul.at (Foto: Hude/WOCHE)

GLAUBENSFRAGE

Die Mönche von Vicovaro trachteten, den heiligen Benedikt mit einem Becher Wein zu vergiften, so ist es uns vom heiligen Gregor überliefert. Der heilige Benedikt musste die Erfahrung machen, dass es giftige Menschen, vergiftete Gemeinschaften gibt. Jeder von uns hat schon einmal im Leben Bekanntschaft mit dieser Sorte von Menschen machen müssen. Vor Gott sind solche Menschen klein, „Giftzwerge“ eben. Der Mönchsvater verlässt diese Gemeinschaft, denn es ist dort für ihn nicht möglich, fruchtbringend zu wirken, „Fruchtzwerg“ zu sein. Jesus sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“. Was sind meine Früchte? Wir haben es selbst in der Hand, was aus uns wird: Giftzwerg oder Fruchtzwerg.
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