21.11.2016, 10:39 Uhr

"Bodybuildung ist eine 24 Stunden-Sportart"

Stefan Kienzl betreut und unterstützt Athleten auf ihrem Weg (Foto: KK)

Der Bad St. Leonharder Stefan Kienzl begleitete Fabian Mayr auf seinem Weg zum Mister Universum.

BAD. ST. LEONHARD. Seit mehr als zehn Jahren ist der gebürtige Lavanttaler Stefan Kienzl bereits in der Gesundheits- und Sportbranche tätig. Auch als Bodybuilder war er mehrere Jahre aktiv und konnte in dieser Zeit einen Staatsmeistertitel erringen. Kienzl betreut auch einige Athleten in der Fitnessbranche, darunter ist auch der derzeitige Mister Universum, Fabian Mayr.

Trainerausbildung

Nach der Matura mit Auszeichnung am Oberstufenrealgymnasium in Wolfsberg widmete sich Kienzl dem Studium der Medizin (1999 bis 2004) und Ernährungswissenschaften (2005 bis 2007). 2008 wechselte er in das Wirtschaftsstudium und sammelte Erfahrungen im Krankenhausmanagement. Neben einer Trainerausbildung im Bereich Ausdauersport und der Arbeit als Trainer während des Studiums, absolvierte er die Ausbildung zum zertifizierten Endermologietrainer.

Faszination Bodybuildung

Die Leidenschaft für den Kraftsport entwickelte Kienzl bereits sehr früh: "Ich habe 2003 mit dem Training begonnen. Ich war übergewichtig und mein Bruder hat mir eine Jahresmitgliedschaft geschenkt", erzählt der Bodybuilder. 2005 stand der gebürtige Bad St. Leonharder zum ersten Mal auf der Bühne. "Die Faszination Bodybuilding liegt sicher darin, mit eigener Kraft ein symmetrisch ausgewogenes Kunstwerk zu schaffen. In der Ausübung war meine Motivation immer jeden Tag zu und über die Belastungsgrenzen zu gehen."


Zwischen 20 und 30 Athleten

2006 erkannte der Endermologietrainer, dass er nicht die besten genetischen Voraussetzungen für den Kraftsport hat und widmete sich der Betreuung und Unterstützung von Athleten. "Ich betreue zwischen 20 und 30 Bodybuilding-Wettkampf-Athleten, dazu kommen noch Kraftsportler, Leichtathleten, Schwimmer, aber auch Menschen ohne sportliche Ambitionen die einfach fitter und gesünder werden wollen", verrät der Trainer. Bodybuilding sei eine der wenigen 24 Stunden Sportarten. Die aktive Ausübung des Sportes nehme im Durchschnitt fünf bis 15 Stunden pro Woche in Anspruch. "Jedoch ist der restliche Tagesablauf mit Mahlzeiten, Schlaf und Regeneration durchstrukturiert. Erfolgreich ist am Ende aller Tage der, der über lange Zeit konsequent seine Arbeit macht. Ernährung ist hier genauso wesentlich wie das Training."

Mister Universum

Auch der neue Mister Universum, Fabian Mayr, wurde von Kienzl betreut. Mit Mayr arbeitet der Trainer bereits seit 2013 zusammen. "Fabian bringt alle Eigenschaften eines Wettkampfsportlers mit. Er hat sowohl die genetischen Grundvorraussetzungen als auch die mentale Stärke und Sicherheit um diese Erfolge zu realisieren."
Dass Mayr irgendwann Mister Universum wird, stand für Kienzl außer Zweifel, dass er aber bereits bei seinem zweiten Versuch den Gesamtsieg nach Hause holt, habe alle Erwartungen übertroffen.

Gesamterscheinung zählt

Seit neun Jahren ist Kienzl auch als Wertungsrichter tätig. "Für mich zählt die Gesamterscheinung des Athleten am meisten, die Harmonie aus Muskulatur, Definition und Symmetrie, wobei ich dafür bekannt bin sehr auf die Definition sprich die Form, also den Fett-und Wassergehalt, zu achten."

ZUR SACHE:
Name: Stefan Kienzl
Geburtsdatum: 12. April 1981
Wohnort: Wien
Geboren in: Wolfsberg
Beruf: Unternehmer
Hobbys: Motorsport und Musik
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