Schmähstadler: Hier sind Sie richtig!

Die darstellenden Göpfritzer Schmähstadler nach der erfolgreichen Aufführung von Marc Camolettis „Hier sind Sie richtig!“ Die Damen: Waltraud Moser, Margarethe Biwan, Christa Höß, Angelika Wopienka; die Herren: Dietmar Spitzer, Matthias Spitzer, Peter Moser, Christian Scheichl (jeweils v.l.n.r.)
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  • Die darstellenden Göpfritzer Schmähstadler nach der erfolgreichen Aufführung von Marc Camolettis „Hier sind Sie richtig!“ Die Damen: Waltraud Moser, Margarethe Biwan, Christa Höß, Angelika Wopienka; die Herren: Dietmar Spitzer, Matthias Spitzer, Peter Moser, Christian Scheichl (jeweils v.l.n.r.)
  • hochgeladen von Ulrich B. Küntzel

GÖPFRITZ / WILD (kuli). Die bleibende Freude am Theaterspielen, gepaart mit wachsender Routine, treibt auch Laiendarsteller zu immer größeren Herausforderungen. Regisseur Heinz Kadiofsky entschloss sich also dazu, dem Ensemble den ersten Camoletti zuzutrauen. „Hier sind Sie richtig“ ist ein dialogreiches Stück in 3 Akten, das den Akteuren und Actricen sehr viel abverlangt, noch dazu in teilweise spärlicher Bekleidung. Die Schmähstadler meistern auch diese Hürde, wenngleich man als Zuschauer die Anstrengung schon ein wenig spürt.

Der Plot ist simpel aber genial: Vier in einer Wohnung lebende Frauen geben insgeheim jeweils eine Zeitungsannonce in derselben Ausgabe auf, um an verschiedene männliche Personen zu kommen; die Malerin Jenny (Waltraud Moser) braucht ein Spartacus-Modell, die Pianistin Janine (Christa Höß) einen Klavierschüler, die ältere Hausbesitzerin Georgette (Margarethe Biwan) einen Mieter und das Dienstmädchen Berta (Angelika Wopienka) einen Bräutigam. Der viermalige Dialog „Bin ich hier richtig wegen der Annonce?“ „Ja. Hier sind Sie richtig!“ lässt das Publikum schon ahnen, dass dem nicht so ist. Und so nimmt der Verwechslungsreigen seinen Lauf, bis zuletzt alle vier Männer (Matthias Spitzer als Modell, Dietmar Spitzer als Gattenkandidat, Peter Moser als Wohnungssuchender und Christian Scheichl als Tasteneleve) nahezu unbekleidet aufeinandertreffen und die Zuordnung zu den offensichtlichen Inserentinnen aufgeklärt wird.

Die frivolen Intermezzi riefen in den noch von vornehmer Prüderie bestimmten frühen 1960er-Jahren sicher noch Empörung hervor, heutzutage nur noch Schmunzeln und Aha-Effekte; sie sind dennoch nach wie vor wesentlicher Bestandteil der Situationskomik. Darüber freut sich das Publikum auch in Göpfritz.

Gratulation an das Ensemble, das Bühnenbild, die Technik und die Regie! Was kommt Ostern 2014?

Es gibt heuer noch eine Vorstellung am Freitag, 12. April um 20 Uhr im Kulturstadl. Karten unter 02825 / 8268.

Autor:

Ulrich B. Küntzel aus Zwettl

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