Ein Bienenstock für jeden Ort

Imker Martin Maurer bei der Arbeit mit den Bienen.
  • Imker Martin Maurer bei der Arbeit mit den Bienen.
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Die Klar!-Region Waldviertler Kernland hat sich ein Ziel gesetzt

BEZIRK. "Die Aktion ‚Ein Bienenstock für jedes Dorf‘ hat viele Gründe", erklärt Doris Maurer vom Verein Waldviertler Kernland.

Landschaft erhalten
"Gibt es Bienenstöcke, werden die Früchte bestäubt und die Landschaft erhalten. Und mit dem Bienenstock im Ort haben die Menschen Bezug zum Produkt. Sie kaufen den Honig im Ort ein, wenn es einen gibt", so Doris Maurer. Doch wie kann man tatsächlich die Anzahl der Bienenstöcke in der Region steigern? "Wir haben dazu mehrere Zugänge. Mit Schnupperveranstaltungen wollen wir etwa für die Imkerei begeistern", erklärt die begeisterte Imkerin. Beim Schnupperimkern wird der Unterschied zwischen Königin, Arbeiterbienen und Drohnen (männliche Bienen) hautnah betrachtet. Die Lage sowie die Beschaffenheit eines optimalen Bienenstandortes wird ebenso thematisiert wie die Grundausstattung für einen Imker. Auch der Arbeitsaufwand im Jahreszyklus wird besprochen. So sind neben der Honigernte die Behandlung gegen Schädlinge und die Vermehrung der Bienenvölker die Hauptaufgaben des Imkers. "Weitere Zugänge sind Infobroschüren zum Thema und die Anzahl der Bienenstöcke erhöhen, wo es bereits Imker gibt", erklärt Doris Maurer.

Hilfe für Bienen
"Besonders wichtig ist uns auch, zu vermitteln, dass Stockbienen betreut werden müssen. Damit Schädlinge keine Chance haben und nicht auch noch andere Bienenstöcke in Gefahr sind", fügt sie hinzu. "Es geht viel um Bewusstseinsbildung", findet die Imkerin. Aber auch Nichtimker können die Bienen unterstützen. "Etwa mit dem Erhalten und Erhöhen von Grünstreifen. Oder mit dem Anpflanzen von Dauerblühern wie etwa Majoran, Salbei und Oregano", hat Doris Maurer noch abschließene Tipps. Es gibt übrigens genau 70 Bienenstandorte in den 14 Kernlandgemeinden.

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