Amtstierärztin gerufen
Fehl-Alarm um Tier-Wohl am Assisi-Hof Grafenschlag

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Überfürsorgliche Anrainer: Vermeintliche Tierquälerei am Assisi-Hof konnte rasch geklärt werden.

GRAFENSCHLAG. Ein Bewohner aus Grafenschlag informierte vergangene Woche die Bezirksblätter-Redaktion darüber, dass die Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Zwettl zum Tierhof "Assisi-Hof" nach Grafenschlag wegen angeblich schlechter Tierhaltung gerufen wurde.
Zwar berief sich auf Nachfrage der Bezirkshauptmann, Michael Widermann, auf die Amtsverschwiegenheit, aus dem Presse-Abteilung des Österreichischen Tierschutzvereines, unter welchem der Assisi-Hof geführt wird, gab es eine ausführliche Stellungnahme zu den vermeintlichen Vorwürfen.

Fehl-Alarm um Tier-Wohl

"Wir lassen unsere Pferde auf dem Assisi-Hof in Grafenschlag auch im Winter tagsüber auf die Koppel. Passanten haben sich scheinbar um das Wohlergehen unserer Pferde anlässlich der winterlichen Temperaturen gesorgt und sich über die Haltung bei den Behörden beschwert", bestätigt Isabella Herdega den Bezirksblättern den Besuch der Amtstierärztin. "Pferde sind jedoch extrem anpassungsfähig und robust. Um psychisch und körperlich gesund zu bleiben, benötigen Pferde ausreichend Bewegung im Freien. Für Steppen- und Lauftiere, wie Pferde es sind, ist nicht nur die freie Bewegung notwendig und normal, sondern auch die Fähigkeit, sich auf extrem niedrige Temperaturen und Minusgrade gut einzustellen. Deshalb liegt ihre Wohlfühltemperatur bei trockener Kälte bei etwa 7 Grad", klärt Herdega gerne auf. "Somit benötigen Pferde auch im Winter ausreichend Auslauf. Mit einem entsprechenden Offenstall können Pferde auch dauerhaft draußen gehalten werden", erläutert Herdega weiter.

Nachts im Stall

Die Pferde werden laut Herdega tagsüber auf der Koppel und nachts im Stall gehalten: "Bei nassem Schlechtwetter decken wir unsere älteren Pferde, die etwas empfindlicher sind, zum Schutz gegen die Kälte mit wasserdichten Decken ein." Laut Herdega gab es von der Amtstierärztin lediglich die Empfehlung, bei ganztägiger Außenhaltung zusätzlich einen Unterstand zur Verfügung zu stellen. "Unsere Pferde lieben es bei jedem Wetter draußen zu sein und im Schnee zu toben", versichert Herdega abschließend.

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